Monschau - Im Namen des Heiligen wird Menschen geholfen

Im Namen des Heiligen wird Menschen geholfen

Von: V.M.
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Felix Theißen, Angela Schüne
Felix Theißen, Angela Schünemann. Georg Weiss, Erich Breuer, Alexander Lenders und Margareta Ritter engagieren sich. Foto: V. Monterey

Monschau. Der Verein „Antoniusbrot” mit dem Sitz in Monschau kümmert sich seit jeher unmittelbar um mildtätige Zwecke in der Region.

Dazu gehört die Unterhaltung der Antoniuskapelle in der Monschauer Altstadt mit der Pflege der umliegenden Grünanlagen, die wöchentliche Versorgung hilfebedürftiger Familien mit frischem Brot, und er trägt schließlich dafür Sorge, „dass alle Kinder an dem Mittagstisch ihrer Schulen teilnehmen können”, berichtet Alexander Lenders, Geschäftsführer des Vereins.

Der Verein wurde im Jahre 2003 von Mathilde und Hans-Georg Weiss gegründet und erhielt nach einem der berühmtesten Heiligen der Welt seinen Namen, Antonius, der Wundertäter, der sich der Nöte und Sorgen der Menschen annimmt. Schon als Kind hatte Hans-Georg Weiss den heiligen Antonius verehrt, den Patron der Liebenden und Freund der Armen. Überall im Hause soll er präsent gewesen sein, ihn betete man an, ihn bat man um Hilfe, er war der Schutzpatron dem man vertraute. So kam es, dass er die Restaurierung einer vom Zerfall bedrohten Kapelle in Obsteig in Tirol im Jahre 1967 finanzierte und viele Jahre später eine Kapelle in Monschau mit den schönen fünf bleiverglasten Fenstern bauen ließ, womit die Gründung des Vereins einherging.

Großzügige Unterstützung

„Antoniusbrot” zählt heute über 120 Mitglieder und hilft mit den Mitgliedsbeiträgen (schon mit einem Euro Beitrag kann man Mitglied werden), mit Spenden von Geschäftspartnern und allen voran mit „großen Beiträgen der Familie Georg Weiss und der Firma Weiss”, so Lenders bei der Unterstützung von Menschen in Not.

Seit 2003 wurden allein 15.000 Wertmarken der Firma Leo Schumacher, „die uns großzügig unterstützt” für frisches Brot vergeben. Rund 1300 Euro werden an die umliegenden Fördervereine der Schulen vergeben, an Grundschulen und weiterführende Schulen und damit 46 Kindern das tägliche Mittagessen gewährleistet. Darüber hinaus „verteilen wir Weihnachtsgeschenke an die Kinder”. Dabei wird stets darauf geachtet die Anonymität der Einzelnen zu wahren.

Oft Bitten über Dritte

So werden oft Bitten über Dritte angenommen, zum Beispiel die Leiterin einer öffentlichen Einrichtung, über einen Pastors, über die Tafel oder über kirchliche Einrichtungen, und man vertraue auf die Richtigkeit der Angaben. So konnte schon vielen Menschen in Not geholfen werden, denn auch Einzelfälle sind nicht selten. Einmal bedurfte es einer Lieferung Brennholz, ein anderes Mal einer Reise der Kinder zu ihrer Mutter im Kuraufenthalt.

Eben diesen Einzelfällen möchte sich der Verein mit Georg Weiss als 1. Vorsitzenden, Angela Schünemann als Stellvertreterin und Felix Theißen als Schatzmeister sowie Lenders selbst in Zukunft stärker widmen.

Es wird darüber nachgedacht, wie man sich einbringen könne, um im Namen des heiligen Antonius helfen zu können - oder- vielleicht auch etwas wiederzufinden.
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