Idealgewicht mit 319 Kilogramm auf der Pferdewaage

Von: ho
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Steht wie eine Eins und wiegt 319 Kilogramm. Die einjährige „Bailey“ von Manuela Jansen stellte sich brav auf die mobile Pferdewaage, die Idealgewicht meldete. Foto: Hoffmann

Eicherscheid. Wer sich wegen seines aktuellen Gewichts auf den neuesten Stand bringen will, der springt einfach morgens im Badezimmer auf die dort aufgestellte Waage und schon ist er über die angefutterten oder abgehungerten Kilos auf dem neuesten Stand. Nicht ganz so einfach gestaltet sich die Gewichtsermittlung bei einem Pferd, da entsprechend große Waagen höchst selten vor Ort vorhanden sind.

Eine solch nicht alltägliche Wiegeaktion für den großen vierbeinigen Freund des Menschen fand jetzt in Eicherscheid auf dem Gelände des Reit- und Fahrvereins (RuFV) statt, wo sich elf Pferdebesitzer mit ihren Tieren eingefunden hatten.

Manuela Jansen hatte hierfür eine mobile Pferdewaage organisiert, die von Stefan Nellessen von der Firma NZ horsecare aus Aldenhoven vor Ort in die Eifel gebracht worden war.

Wer nun größere Gerätschaften erwartet hatte, sah sich zunächst einmal enttäuscht. Die mobile Pferdewaage besteht aus einer zusammenklappbaren und mit einer Gummimatte abgedeckten gut zwei Meter langen Metallplatte, an die eine elektronische Messeinrichung angeschlossen ist. Wenn das Pferd dann auf der Waage steht, wozu manchmal Geduld und eine Möhre erforderlich ist, wird das exakte Gewicht des Tieres angezeigt.

So brachte es beispielsweise „Bailey“, der einjährige weibliche Wildfang von Manuela Jansen, auf genau 319 Kilogramm. Die folgende „Nele“, die erst mit einer Möhre auf die Plattform wollte, hatte da mit 484 Kilogramm schon mehr zu bieten.

Wurmkur und Narkose

Nach der stressfreien Gewichtsermittlung haben die Besitzer der Pferde in Zukunft beispielsweise exakte Anhaltspunkte zur genauen Dosierung von Wurmkuren und zur Unterstützung der Tierarztbehandlung beim Einsatz von Medikamenten oder auch Narkosemitteln.

Und wer das Gewicht seines Pferdes kennt, läuft auch nicht Gefahr, beim Transport das zulässige Gesamtgewicht von Pferd und Anhänger zu überschreiten.

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