Hunde halten „bösen Buben“ in Schach

Von: M. S.
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Simmerath. Josef Offermann war ein großzügiger Förderer der Simmerather Ortsgruppe im „Verband Deutscher Schäferhunde“ mit Sitz in Augsburg. In dankbarer Erinnerung an ihren verstorbenen Sportsfreund und Gönner schreiben die Vereinsmitglieder auf ihrer Witzerather Platzanlage alljährlich den „Josef-Offermann-Gedächtnis-Pokalkampf“ aus.

Vergangenes Wochenende gingen an die 30 turniererprobte Paare von Züchtern, Haltern und ihren vierbeinigen Lieblingen über den tipptopp gepflegten Naturparcours „Auf der Bever“.

Als Punktrichter fungierte kein Geringerer als der Kölner Experte Wolfgang Felten, nordrheinischer Landesgruppen-Vorsitzender. Die Prüfungsleitung lag in Verantwortung des Simmerather Vorstandsmitgliedes Aggi Rau. Axel Offermann mimte routiniert den „bösen Buben“, der die Hunde provozierte und damit an ihre Schutzinstinkte als treue Freunde des Menschen appellierte. Der „Täter“ wurde in seinem Versteck gestellt, verbellt und bis zur herannahenden Verstärkung durch den Hundeführer und Festnahme zuverlässig in Schach gehalten.

Bei Temperaturen weit jenseits der 30-Grad-Marke und schweißtreibender Bewegung waren die zu meisternden Aufgaben für Mensch und Tier, wie es Teilnehmer empfanden, „echte Strapazen“. Die Zuschauer flüchteten unter schattenspendende Sonnenschirme, die Vierbeiner konnten sich an mit reichlich Wasser gefüllten Näpfen laben. Auf ihre zweibeinigen Freunde warteten gekühlte Getränke.

Während der letzten Prüfungen setzte dann doch noch der lange befürchtete Gewitterregen ein; er platzte sintflutartig über das Turniergelände und die Akteure. Doch binnen vier Minuten war der nasse Spuk vorbei, Clubvorsitzender Reiner Krause konnte zur Siegerehrung schreiten. Pokale und Preise warteten auf die Besten. Sie wurden in den Disziplinen Mannschafts-Pokalkampf, Begleithunde und Rettungshunde ermittelt. Letztgenannte Sparte wurde in der Simmerather Ortsgruppe erst vor Jahresfrist eingeführt, und das mit großem Erfolg, wie die Ergebnisse am Sonntag zeigten.

Die Trophäen im Mannschafts-Wettbewerb wurden zur unangefochtenen Beute für Oranje. Mit überlegenen 175 Punkten belegte das niederländische Duo Selfkant-Tüddern II - Frits Baadjou /Gerrie Bosch – mit ihren Hunden Gasco und Janice Rang Eins. Den zweiten Platz belegten die Nordeifeler Lokalmatadoren Reiner Krause und Nadine Dreier mit ihren Hunde Barney und Sammy. Gemeinsam erreichten sie 172 Punkte. Dritte auf dem Siegespodest wurde die Ortsgruppe Selfkant I mit 161 Zählern. Sie startete in der gleichen Besetzung wie Team zwei, Gerrie Bosch/Frits Baadjou.

In der Wertung „Begleithunde“ lag Nicole Cremer mit Zomey und 56 Punkten vorn, gefolgt von Ralf Babel (HSV Zülpich, Elmo, 55) und Nadine Staub (Zülpich, Rex, 52).

In der jungen Vereinssparte „Rettungshunde“ zeigten sich die Juroren „positiv überrascht von den darin erbrachten Leistungen und erzielten Resultaten“.

Evelyne van Boxmeer vom Lammersdorfer „Agility Team Eifel“ und ihr Rüde Jack holten sich mit 86 Bonuszählern den Siegerpokal. Den zweiten Platz belegten Regina Schilling und ihre Linea mit 85 Punkten. Dritte wurde die nachnominierte Daniela Kollmorgen von der Ortsgruppe Simmerath mit 84 Punkten.

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