Mützenich - Hochbehälter: Betonbau verschwindet wieder

Hochbehälter: Betonbau verschwindet wieder

Von: hes
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Die Bagger sind derzeit dabei, den Hochbehälter wieder mit Muttererde zu bedecken. In wenigen Wochen wird dann vom mächtigen, größtenteils unterirdischen Bauwerk nur noch der (dann natursteinverblendete) Eingangsbereich zu sehen sein. Foto: Heiner Schepp

Mützenich. Rund 1,8 Millionen Euro wird der Neubau des Hochbehälters Mützenich kosten, im Betriebsausschuss gab Betriebsleiter Derk Buchsteiner nun einen Sachstandsbericht zum Fortgang der Arbeiten, die im Juni zum Abschluss kommen sollen.

„Rohbau, Anlagenbau und Elektrotechnik sind größtenteils fertiggestellt“, berichtete Buchsteiner, der Rohrleitungsbau zum Anschluss der bestehenden Druck- und Versorgungsanlagen sei ebenso vorbereitet, erläuterte der Betriebsleiter.

Derzeit werde die Behälterdecke mit PE-Folie verschweißt und mit Erdreich verfüllt, danach seien lediglich noch diverse Nacharbeiten erforderlich, rechnet Derk Buchsteiner mit einer Einhaltung des aktualisierten Zeitplans wie im übrigen auch des Budgets. „Da hat uns der ausgefallene Winter sicherlich in die Karten gespielt“, freute sich der Betriebsleiter.

Der neue Hochbehälter wurde wie Legosteine aus Fertigteilen zusammengebaut, die von mächtigen Sattelschleppern auf die höchste Erhebung der Städteregion geschafft wurden. „Dennoch sind die Straßenschäden geringer ausgefallen als erwartet“, hofft Buchsteiner, dass man nur den oberen Feldweg im Rahmen der Baukosten wird erneuern müssen.

Um das Landschaftsbild an dieser buchstäblich exponierten Stelle nicht zu sehr zu beeinträchtigen, wird bis auf den Eingang das Bauwerk mit Erdreich überdeckt.

Indes noch nicht abschließend geklärt ist, was mit dem alten Hochbehälter nebenan passiert. Ob es einen Teil-Rückbau geben wird oder der alte Behälter als ‘Standby-Speicher‘ erhalten wird, soll zu einem späteren Zeitpunkt entschieden werden.

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