Himmelsleiter: Nun Tunnel statt Brücke?

Von: udo
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Himmelsleiter Senke Brücke Ravel
Statt der Brücke, wie in unserer Montage, denkte der Landesbetrieb Straßen über eine sichere und vor allem preiswertere Alternative zu: Eine Betonröhre in der Senke, auf die dann ERde geschüttet wird, die Straße kommt obendrauf, die Senke wäre dann passé. Fotomontage: zva

Roetgen. Ein Tunnel unter der Himmelsleiter könnte die Lösung der Probleme für die Trassenführung der Ravel-Radwanderroute bei Roetgen sein.

Hatte der Baudezernent der Städteregion, Uwe Zink, jüngst wie berichtet noch gesagt, dass für ihn „die Brücke Pflicht bleibt”, so wird beim Landesbetrieb Straßen NRW auch aus Gründen der ungeklärten Planungs- und Finanzierungsfragen mittlerweile über alternative Modelle nachgedacht, wie Edgar Klein, Leiter der Landesbetriebsniederlassung Ville-Eifel, am Mittwoch vor dem städteregionalen Verkehrsausschuss gesagt hat.

Die Senke zuschütten?

Dabei mutet das Projekt, das bislang nicht über den Status einer Konzeptidee hinausgekommen ist, durchaus spektakulär an: Denn die Planer können sich jetzt auch vorstellen, die Senke der Himmelsleiter auf Höhe der Vennbahntrasse zuzuschütten.

Dadurch würde die Straße zwar auch ein Charakteristikum verlieren, jedoch wäre der Verlauf der B258 dann geradliniger und ohne die seit Jahrzehnten vorhandene Senke auch sicherer, wie Klein betonte. Zudem böte sich eben die Möglichkeit, durch den aufgeschütteten Boden ein Halbrohr als Tunnel für den geplanten Radwanderweg zu führen.

Lösung bis zum Frühjahr

Klein hält diese Variante für gangbar, auch weil die Brücke in einem hohen Bogen über die Himmelsleiter gezogen werden müsste, damit auch weiterhin Lastwagen in die und aus der Eifel rollen können. Zudem müssten „riesenlange Rampen” gebaut werden, die das Gefälle nicht über drei Prozent steigen lassen. Im Frühjahr kommenden Jahres soll eine Lösung gefunden sein. Wobei Zink derzeit die Brücke weiterhin für die sinnvollere Variante hält.
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