Heimatverein macht sich stark für Glasfaser

Von: P. St.
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Roetgen. So mancher rührt in diesen Wochen kräftig die Werbetrommel für die Deutsche Glasfaser GmbH. Der Internetanbieter unternimmt gerade in Roetgen und Simmerath eine sogenannte Nachfragebündelung, um das Interesse der Bürger an schnelleren Anschlüssen zu erkunden.

Die Nachfrage geht jetzt in die Schlussphase und 40 Prozent müssen erreicht werden. Aktuell liegt die Gemeinde Roetgen bei 36 Prozent. Auch in Roetgen fehlen also noch einige Prozent, was den Heimat- und Geschichtsverein Roetgen nun bewogen hat, den Werbefeldzug der Deutschen Glasfaser zu unterstützen.

„Als Heimat- und Geschichtsverein sind wir nicht nur an der Pflege und Erhaltung unserer Heimat und der Erforschung der lokalen Geschichte interessiert, sondern auch an der erfolgreichen Weiterentwicklung unserer wirtschaftlichen und sozialen Strukturen. Ein wirklich wichtiger Baustein dazu ist ein funktionierendes, zukunftsfestes Kommunikationsnetz“, heißt es in einem Appell des Vereinsvorstandes.

Die Deutsche Glasfaser (DG) GmbH biete derzeit die einzige Möglichkeit für die Roetgener, auf absehbare Zeit ein modernes Kommunikationsnetz zu erhalten. „Es wäre aus unserer Sicht verantwortungslos gegenüber unseren Kindern und Enkeln, wenn man diese Chance vertun würde“, schreibt Vorstandsmitglied Rolf Wilden.

Der Heimatverein hatte die DG daher auch zu seinem August-Monatstreffen eingeladen, um noch weitere Details zu präzisieren. Trotz der an sich bekannten Fakten habe es immer wieder Nachfragen gegeben, so auch die Frage, warum die DG offensichtlich keine zufriedenstellende Lösung für Miethäuser anbiete, was gerade in Roetgen immer wichtiger werde. Als Ergebnis des Treffens wird der Heimatverein nun alle seine Mitglieder anschreiben und für einen Vertragsabschluss plädieren. Das soll sich auch auszahlen: Denn der Verein erhält für jeden danach abgeschlossenen Vertrag 10 Euro oder eine Spende.

Der Heimatverein hält abschließend fest, dass die Aktion der DG zwar nicht „selbstlos“ sei, aber für Roetgen eine gute Chance darstelle, „in unserer modernen Welt mitzuhalten, was die Kommunikationstechnologie angeht“.

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