Steckenborn - Hedwig Krause: Bis zum letzten Schultag im Einsatz

Hedwig Krause: Bis zum letzten Schultag im Einsatz

Von: P. St.
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Steckenborn. Eine frühzeitige Pensionierung kam für Hedwig Krause nie in Frage. Dennoch ließ es sich nicht vermeiden, dass auch für die langjährige Leiterin der Gemeinschaftsgrundschule Steckenborn irgendwann die letzte Schulstunde anstehen würde. Nach fast 43 Jahren im Schuldienst tritt sie zum Ende des Schuljahres 2008/2009 in den Ruhestand.

Am Montag fand im Saal Stollenwerk in Steckenborn im Beisein aller Schüler und zahlreicher Wegebegleiter die Verabschiedungsfeier statt. In der Aula hätten die Gäste nicht alle Platz gefunden und die Turnhalle ist derzeit eine Großbaustelle.

Den Kindern wurde viel Platz eingeräumt bei der knapp dreistündigen Feier. Mit Tanz, Musik und Akrobatik erfreuten sie Hedwig Krause, die auch durch unterhaltsame Vorträge der Schulpflegschaft, des Kollegiums und des Ensembles „Eifelgold” (das sind die Schulleiter aus den Nachbarorten) hohe Wertschätzung erfuhr.

Schulrat Christoph Esser band geschickt die Kinder in die Übergabe der Entlassungsurkunde ein. Das tägliche Arbeiten mit den Kindern und dem Kollegium habe für Hedwig Krause im Mittelpunkt des Interesses gestanden, hob der Schulrat hervor. In ihrer Arbeit habe sie stets „Sinn und Freude” gesehen. Hedwig Krause habe mit Ernsthaftigkeit und Beharrlichkeit ihre Ziele verfolgt, und habe immer mit stolz von ihrer Schule gesprochen. Bis zum Ende ihrer Tätigkeit habe keine Spur von Amtsmüdigkeit erkennen lassen.

Ihre Tätigkeit als Lehrerin begann Hedwig Krause an der katholischen Volksschule Rurberg; im Jahre 1969 erfolgte der Wechsel nach Steckenborn. Hier übernahm sie 1986 zunächst die kommissarische Schulleitung, ehe sie 1990 dann Leiterin wurde.

„Schöne große Pause, Frau Krause!” intonierte dann der Schulrat gemeinsam mit den Kindern.

Eine große Applikation als Abschiedsgeschenk überreichten dann die Schulkinder, und Hedwig Krause konnte nur staunen: „Diese Überraschung ist Euch wirklich gelungen.

Marion Rader, die 1. Vorsitzendes Fördervereins, führte dann wie auch schon zuvor, weiter durch das offizielle Programm. Sie zeigte sich erfreut, dass Hedwig Krause auch weiterhin als 2. Vorsitzende des Fördervereins der Schule verbunden bleibe.

Bürgermeister Hubert Breuer und Beigeordneter Karl-Heinz Hermanns von der Gemeinde Simmerath erinnerten an eine angenehme Zusammenarbeit mit Hedwig Krause, deren Arbeit von Zuverlässigkeit, Konsequenz und Engagement geprägt gewesen sei. Dank der umfangreichen Gebäudesanierung verlasse sie die Schule zudem in einem „Top-Zustand.”

Steckenborns Ortsvorsteher Alex Stiel attestierte der Schulleiterin, dass sie sich „bedingungslos und beharrlich” für ihre Schule eingesetzt habe.

Der Dank von Hedwig Krause ging abschließend in alle Richtungen. Die Arbeit an der Schule habe ihr stets Freude gemacht. Leider belaste der große Papierkrieg die pädagogische Arbeit immer mehr, aber dennoch werde sie sich immer gerne an die Zeit in der Schule zurückerinnern.
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