Höfen - Hecke schneiden in Höfen jetzt ganz bequem

Hecke schneiden in Höfen jetzt ganz bequem

Von: P. St.
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Eine Heckenschere hatte NRW-Umweltminister Eckhard Uhlenberg (l.) zwar nicht mitgebracht, aber der neue Hubsteiger für die Hausheckenpflege in Höfen konnte auch so seinen Nutzen unter Beweis stellen. Bernd Roder fuhr den Gast aus Düsseldorf hinauf und wieder sicher auf den Boden. Foto: P. Stollenwerk

Höfen. „Die Menschen in Höfen werden immer älter und die Hecken immer höher”, sagt Peter Theißen. Der Höfener Ortsvorsteher muss es wissen, wie es um die Problematik der Pflege der rund 100 Buchenschutzhecken mit über drei Meter Höhe im Golddorf bestellt ist.

Wem die Heckenpflege zu beschwerlich oder zu gefährlich geworden ist, hat jetzt eine Sorge weniger und eine Alternative mehr. Ab sofort verfügt Höfen über einen Hubsteiger, der leicht bedienbar ist und bis zu sechs Meter Höhe bequem ausgefahren werden kann.

23.500 Euro Kosten

Angeschafft worden ist der leuchtend blaue Hubsteiger mit erheblicher Hilfe des NRW-Umweltministeriums, und so ließ es sich Umweltminister Eckhard Uhlenberg auch nicht nehmen, das neue Gerät persönlich seiner Bestimmung zu übergeben und eine kleine Testfahrt in luftiger Höhe zu unternehmen, ehe er sich eilenden Schrittes zum Milchgipfel nach Berlin verabschiedete.

Dass die Heckenpflege im Dorf immer problematischer wird, hatte der frühere Ortsvorsteher Heinz Kerkmann schon länger erkannt, und daraufhin den Naturpark Hohes Venn-Eifel für die Idee eines Hubsteigers für die Allgemeinheit gewinnen können.

Naturpark-Vorsitzender Günter Schumacher erinnerte daran, dass das Vorhaben im Zuge der Einweihung des Höfener Heckenweges im vergangenen Herbst konkretisiert worden sei.

Dazu gehörte auch, dass der Förderverein Golddorf Höfen gegründet wurde, der die Nutzerwünsche des im Feuerwehrgerätehauses untergebrachten Hubsteigers koordiniert.

23.500 Euro hat das flexible Hilfsgerät gekostet; 18.500 Euro steuerte das Ministerium bei, den Rest finanzierte die Stadt Monschau aus freiwilligen Mitteln.

Schuhmacher war sich sicher, dass der Hubsteiger auch in den anderen Stadtteilen, „vielleicht sogar bis in die Nachbargemeinde”, zum Einsatz komme.

Voraussetzung für das Leihen gegen eine geringe Nutzungsgebühr ist allerdings, dass man Mitglied im Förderverein ist. Dessen Vorsitzender Peter Theißen zeigte sich überzeugt davon, dass die Mitgliederzahl von derzeit 36 bis Ende des Jahres auf 200 steigen werde.

Zahlreiche Anfragen von Bürgern würden bereits vorliegen. Mit dem neuen Gerät als wertvolle Unterstützung werde es gelingen, die Hecken zu erhalten. Theißen: „Unsere Natur ist wunderschön, aber sie verlangt auch viel Pflege.” In diesem Zusammenhang lobte der Ortsvorsteher auch auf die Höfener Rentnertruppe, auf die bei vielen Maßnahmen Verlass sei.

Minister Eckhard Uhlenberg ließ sich zu keiner Aussage über die Reichweite des Hubwagens bewegen, wohl aber zeigte er sich überzeugt davon, dass mit der Anschaffung des Gerätes „waghalsige Konstruktionen beim Heckenschnitt” der Vergangenheit angehörten. Nun könne die Heckenpflege auch wieder mehr Spaß machen.

Bürgermeister Theo Steinröx hob die Verbundenheit in der Dorfgemeinschaft Höfen hervor und auch die Tatsache, dass man nicht gleich nach der öffentlichen Hand rufe sondern selbst die Initiative ergreife.
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