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„Hasselfuhr“: Bagger könnten im Frühjahr 2018 anrollen

Von: ho
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Gut besucht war die Info-Veranstaltung der Gemeinde Simmerath zum Neubaugebiet „Hasselfuhr“ in Lammersdorf. Jürgen Förster (v. l.), Julia Hero und Bennet Gielen brachten die Interessierten auf den neuesten Stand. Foto: Karl-Heinz Hoffmann

Lammersdorf. Es wurde eng im Musikraum der Kalltalschule, wohin die Gemeinde Simmerath zu einer Infoveranstaltung über das Neubaugebiet „Hasselfuhr“ im Ortskern Lammersdorf geladen hatte. Viele hatten sich eingefunden, um sich über den Bebauungsplan Nr. 189 auf den neuesten Stand bringen zu lassen.

 Dabei wurden aus dem Zuhörerkreis zahlreiche Fragen gestellt, aber auch Anregungen zu Lammersdorfs „neuer Mitte“ gegeben. Zum weiteren Verfahrensablauf stellte Jürgen Förster, Leiter der Abteilung Bauwesen der Gemeinde, fest: „Wenn alles gut läuft, könnten im Frühjahr 2018 die Bagger anrollen“. Das Neubaugebiet, das 5,2 Hektar groß ist und auf dem 60 Grundstücke mit 92 Wohneinheiten entstehen sollen, wird derzeit noch landwirtschaftlich genutzt und befindet sich gegenüber dem Otto-Junker-Platz (wir berichteten).

Wie Julia Hero vom Aachener Planungsbüro MVM in ihrer Präsentation erklärte, sollen dort 39 Einfamilienhaus-, 16 Doppelhaus- und fünf Mehrfamilienhausgrundstücke entstehen (Größe 400 bis 800 Quadratmeter). Sowohl Hero als auch der Beigeordnete der Gemeinde Simmerath, Bennet Gielen, der die Veranstaltung in Vertretung von Bürgermeister Hermanns leitete, machten klar, dass man im Zusammenhang mit dem Bevölkerungszuwachs die Ansiedlung von Geschäften im Rahmen des Bebauungsplanes nicht erzwingen könne. Wie Hero weiter erläuterte, werde derzeit im Hinblick auf den nahe gelegenen Sportplatz und das Vereinsheim des TuS Lammersdorf ein Lärmgutachten erstellt. Die Anregung, auch das Gelände der Pfadfinder und die angrenzende Skaterbahn einzubeziehen, wurde von Hero aufgenommen.

Zur Lärmbelästigung wurde auch aus den Reihen der Karnevalsfreunde, in deren Festzelt auf dem Otto-Junker-Platz Veranstaltungen stattfinden, nachgefragt, ob sich durch das Baugebiet Nachteile ergeben würden. Jürgen Förster konnte Entwarnung geben. Da es sich um traditionelle Brauchtumsveranstaltungen handeln würde, bestehe hier nicht die Gefahr von Einschränkungen.

Zu den angedachten Mehrgenerationenhäusern, die laut Ortsvorsteher Franz-Josef Hammelstein bei der Sitzung des Planungsausschusses im Dezember allgemeiner Wunsch aller Fraktionen waren, wurde nun eine andere Ausrichtung angeregt. Die nach jetzigem Stand vorgesehene Zufahrt gegenüber der Grundschule ist auch noch nicht in trockenen Tüchern. Wie Förster und Hero hierzu mitteilten, werde derzeit noch die Anbindung über einen Kreisverkehr am Straßenschnittpunkt Kirchstraße/Im Pohl geprüft. Dazu liefen derzeit Gespräche mit Straßen.NRW, so dass zu diesem Zeitpunkt zu dieser kostenintensiven Maßnahme noch keine Aussage gemacht werden könne.

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