Simmerath - Hansa Schwimmer sind unzufrieden mit Situation der Sportstätten

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Hansa Schwimmer sind unzufrieden mit Situation der Sportstätten

Von: ame
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Für den Hansa-Vorsitzenden Manfred Abel (2. von links) war es eine angenehme Pflicht, Hanseatinnen und Hanseaten für eine bestimmte Anzahl von Mitgliedschaften auszuzeichnen und neue Ehrenmitglieder zu ernennen. Foto: Alfred Mertens

Simmerath. Wenig erfreulich verlief das Geschäftsjahr 2010 für die Hansa Simmerath. Nahezu 100 Austritte belegen diese Tatsache mit Nachdruck.

Diesen negativen Trend lastet die Hansa sich aber nicht selber an, sondern schiebt den Schwarzen Peter auf die unzulängliche Nutzung von Sportstätten, die von den Mitgliedern zeitweise überhaupt nicht mehr in Anspruch genommen werden konnten.

Manfred Abel, 1. Vorsitzende der Hansa Simmerath, berichtete zu Beginn der Mitgliederversammlung im Freizeitzentrum des BGZ ausführlich über die prekäre Situation bei der Hansa.

„Der Vorstand der Hansa blickt auf ein schwieriges Jahr zurück.” Die hohe Qualität des sportlichen und musikalischen Angebotes im Verein konnte nicht beibehalten werden. Wegen der Schneelast auf dem Dach der Sporthalle des Berufskollegs wurde sie vorübergehend geschlossen.

Wegen der Sanierungsarbeiten an der Sporthalle der Hauptschule seien die Aktivitäten der Hansa-Mitglieder ebenfalls sehr stark beeinträchtigt worden. Das Ende der Josef-Jansen-Sportstätte sei gleichbedeutend mit einem Stillstand bei den Schwimmern gewesen. Die Nutzung vier verschiedener Schwimmhallen mit ausgedehnten Fahrzeiten habe sich für die Aktiven als „ausgesprochenes Handicap” erwiesen, wusste Abel zu berichten.

Geschäftsführerin Anja Schalloer verwies auf insgesamt 949 Mitglieder in den Sparten Fußball, Leichtathletik, Schach, Blasmusik, Tischtennis, Turnen, Schwimmen, Handball, Orientierungslauf, Volleyball sowie Koronar- und Lungensport. Am 7. Simmerather Mailauf nahmen insgesamt 165 Aktive teil. Die Streckenführung durch das Paustenbacher Venn, die Streckensicherung und die gute Organisation des Mailaufes wurde von den Teilnehmern besonders hervorgehoben.

Für Manfred Abel war es eine angenehme Pflicht, Georg Jansen für 70-jährige, Wolfgang Lützenberger für 60-jährige, Anette und Frank Brandenburg, Elfriede und Elke Förster, Klaus Hilgers, Vera Jansen, Sigrid Koll, Gerhard Leister, Horst Nießen und Guido Schütz für 40-jährige sowie Johannes Derks, Bernhard Fiedler, Wilfried Heiderich, René Koll, Peter Persé, Henning Reinartz und Renate Scheidt für 25-jährige Mitgliedschaft auszuzeichnen.

Ein einstimmiges Votum der Versammlung erhielten Ulrike Brandenburg, Ernst Gruhn, Luzi Junker, Dieter Münker, Erich Stollenwerk und Reiner Wollgarten, die zu Ehrenmitgliedern des Vereins ernannt wurden.

Nach der Schließung des Schwimmbades der Josef-Jansen-Sportstätte im Frühjahr des vergangenen Jahres geht Manfred Abel davon aus, dass „das neue Schwimmbad Mitte August 2012 in Betrieb genommen werden kann”. Völlig unklar ist für den Vorstand, wie es hinsichtlich eines Ersatzes für den demnächst fortfallenden Sportplatz weitergehen soll.

„Die Gemeinde Simmerath würde es begrüßen, wenn die Hansa als Bauträger eines neuen Sportplatzes in Simmerath in Erscheinung treten würde. Doch davon kann man nicht ausgehen. Ich betone ausdrücklich, dass die Fußballabteilung nur dann weiterhin Bestand haben wird, wenn in Simmerath ein neuer Sportplatz entstehen wird. Ausweichmöglich- keiten zum Beispiel in Richtung Lammersdorf, Rollesbroich oder Kesternich lehne ich kategorisch ab”, betonte Abel.
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