Hansa lässt sich nicht aus der Bahn werfen

Von: Peter Stollenwerk
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Gemeinsamkeit macht in der Not stark: Mit rund 250 Teilnehmern war die Turnhalle der Josef-Jansen-Sportstätte gefüllt, als die Schwimmabteilung der Hansa Simmerath zur außerordentlichen Abteilungsversammlung anlässlich der Schwimmhallenschließung eingeladen hatte. Vereinsvorsitzender Manfred Abel moderierte die Veranstaltung. Foto: P. Stollenwerk

Simmerath. Am Boden der Tatsachen - im wahrsten Sinne des Wortes - angekommen ist die Schwimmabteilung der Hansa-Gemeinschaft Simmerath. Seitdem vor zwei Wochen plötzlich, wenn auch nicht vollkommen unerwartet, das Hallenbad der Josef-Jansen-Sportstätte wegen statischer Mängel geschlossen wurde, befinden sich die rund 180 Aktiven der Abteilung auf dem Trockenen.

Die Verantwortlichen zeigen aber bereits erste Anzeichen dafür, dass sie den Schockzustand überwinden und den Blick wieder nach vorne richten. Dass sich die Hansa-Schwimmer nicht aus der Bahn werfen lassen wollen, zeigte auch die riesige Beteiligung an einer außerordentlichen Abteilungsversammlung in der Turnhalle der Josef Jansen-Sportstätte mit rund 250 Teilnehmern.

Auch wenn den Schwimmern derzeit die wesentliche Grundlage ihrer Sportausübung entzogen ist, standen am Ende der sachlich verlaufenen Versammlung die Signale eher auf Hoffnung statt auf Kapitulation.

Diese drückte sich auch im Lagebericht von Schwimm-Trainerin Anja Schalloer aus, die zugleich auch Geschäftsführerin der Hansa-Gemeinschaft Simmerath ist. Man sei entschlossen, für die Abteilung einen Notbetrieb zu organisieren, und trotz aller Probleme „werden wir uns nicht unterkriegen lassen,” machte die Betreuerin ihren Mitstreitern Mut. Sie kündigte an, dass man am 10.Juli das 40-jährige Bestehen der Hansa-Schwimmabteilung „ganz groß” feiern werde. Der Beifall der Anwesenden ließ nicht lange auf sich warten.

Nach der 90-minütigen Versammlung blieben gemischte Gefühle bei den Schwimmern zurück. In ihrer geliebten Josef-Jansen-Sportstätte werden sie ihren Sport nie mehr ausüben können, doch das Fünkchen Hoffnung auf einen Neubeginn an anderer Stelle beginnt zu leuchten.
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