Hansa-Blasmusikanten freuen sich über neue junge Dirigentin

Von: M. S.
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Nils Jansen übergab nun die Leitung des Hansa-Blasorchesters aus Simmerath an seine Nachfolgerin Anke Bauer. Foto: Manfred Schmitz

Simmerath. Noch vor wenigen Wochen mussten die Simmerather Hansa-Blasmusikanten ihrem ersten Dirigenten Nils Jansen Lebewohl sagen. Er entschloss sich keineswegs leichten Herzens, aus beruflichen Gründen sein überaus erfolgreich ausgeübtes Amt des künstlerischen Orchesterleiters niederzulegen.

Und selbst optimistische Volksmusik-Insider hätten wohl kaum damit gerechnet, dass binnen so kurzer Zeit die Nachfolgefrage in Sachen hoher Fachkompetenz zu höchster Zufriedenheit gelöst sein würde. Das Hansa-Ensemble freut sich deshalb um so mehr über eine neue Dirigentin.

Während der jüngsten Probe der Spielleute verabschiedete Hansa-Abteilungsleiter Berthold Wilden den scheidenden Stabführer Jansen und dankte ihm für runde fünf Jahre ausgezeichneter Dirigentenschaft: „Du hast es in dieser Zeit geschafft, aus der Hansa ein modernes und flottes Blasorchester zu machen“, so Wilden.

Nils Jansen gab den Taktstock inzwischen an Anke Bauer ab. Sie stammt aus Niederau (Dürener Land) und hat im vergangenen Jahr die C3-Prüfung für das Fach Dirigat/Blasorchester als Jahrgangsbeste abgeschlossen. Sie kommt daher mit qualifizierten Vorschusslorbeeren nach Simmerath, um an ihrer neuen Wirkungsstätte stets den rechten Ton zu treffen, und sieht, so ein angestrebtes Ziel ihrer neuen Aufgabe, „eine gute Chance, die Formation der Hanseaten weiter zu entwickeln“.

Berthold Wilden kommentiert die Neuverpflichtung so: „Wir können uns sehr glücklich schätzen, ein solch junges, hoffnungsvolles Talent an unserer musikalischen Spitze zu wissen!“

Öffentliche Premiere

Anke Bauer sammelte bei den „Rheinklängen Gey“ erste musikalische Erfahrungen. Sie lernte das Fach Klarinette und brachte es zur Vize-Dirigentin.

In dieser Funktion leitete sie die interne Ausbildung des Vereins sowie das Jugendorchester und den Spielkreis. Dirigentin Bauer wird ihre öffentliche Premiere zum denkbar passenden Anlass feiern, nämlich mit Präsenz im Karnevalszug am kommenden Tulpensonntag. Dort ist sie zu sehen wie gleichzeitig zu hören, spielt sie doch Klarinette, Saxofon und Klavier. Diese Register beherrscht sie aus dem Effeff.

So trägt „Frau Kapellmeisterin“ gleich vierfach dazu bei, das sturmerprobte Hansa-Schiff auf Erfolgskurs zu halten.

In einem speziellen Dankeswort würdigte Wilden die Verdienste des bislang für das Hansa-Leistungsniveau verantwortlichen Nils Jansen. Dieser hatte, blickt der Abteilungssprecher in die Chronik, die musikalische Leitung der Hanseaten nach dem plötzlichen Tod der Dirigentin Renate Fetzinger 2009 übernommen.

„Unter Nils' Ägide haben wir uns konsequent weiterentwickelt und unseren musikalischen Stil positiv verändert. Wir sind nun eine moderne Blasmusik!“

Anerkennende Worte

In seinen anerkennenden Worten erwies Wilden auch Vize-Dirigent Dirk Schnitzler Reverenz. Der zweite Dirigent habe Jansen stets „mit Bravour vertreten“.

Schnitzler werde dem Orchester künftig gleichfalls als Anke Bauers Vertreter wie Leiter des Jugendorchesters erhalten bleiben. Zugleich spielt er, wie auch Nils Jansen, als aktiver Musiker im Hansa-Ensemble mit.

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