Hahnenkönig von Konzen: Sohn folgt dem Vater

Von: nap
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Der Jubel kannte bei Timo Steffens keine Grenzen mehr, nachdem er Hahnenkönig in Konzen geworden war. Foto: Nadine Palm

Konzen. Nichts hatte sich Timo Steffens in den letzten Wochen mehr gewünscht, als endlich einmal Hahnenkönig von Konzen zu werden. Am Sonntagnachmittag war es dann so weit – nach einer knappen halben Stunde konnte sich der ehrgeizige Anwärter gegen seinen einzigen Konkurrenten Alex Hoff durchsetzen.

Der erste Schlag auf das Federvieh oblag jedoch dem Regenten des letzten Jahres, Heinz Schreiber, der sich zuvor auf dem Kirmesball mit der Live-Band „Nice Guys“ noch einmal so richtig feiern lassen konnte, ehe er seine Hahnenkrone abgeben musste.

Eine Premiere für den Ort

Matthias Steffens, der das Hahnenköppen moderierte, nahm reichlich Vorschläge entgegen, wer denn als potentieller Hahnenkönig-Anwärter in Frage kommt: Paul Lothar Wergen, Thorben Steffens, Simon Krings, Jennifer Call, Hannes Gentges, Peter Rader, Oliver Krings, Marco Isaac und Thomas Schreiber. Doch irgendwie wollte niemand der vorgeschlagenen Kandidaten in Heinz Schreibers Fußstapfen treten. Nur einer konnte es kaum erwarten, endlich auf die Bühne zu gehen und dem Hahn den entscheidenden Schlag zu verpassen: Mit voller Kraft widmete sich Timo Steffens seinem Ziel, den entscheidenden Schlag zu setzen. Alex Hoff gab sich da eher etwas zurückhaltender.

Nach einer knappen halben Stunde kam es dann so, wie es sich Timo gewünscht hatte – er holte noch einmal kräftig aus und köpfte den Hahn. Von lauten Jubelrufen und den Glückwünschen seines Vaters, Matthias Steffens („Das ist das erste Mal, dass hier in Konzen Vater und Sohn Hahnenkönig waren, ich war es 2009 und du bist es in diesem Jahr“), begleitet, nahm erzahlreiche Umarmungen entgegen.

Mit seiner Hahnenkönigin, Schwester Janina Steffens, und begleitet von den Musikerinnen und Musikern des Musikvereins Eintracht Konzen, machte sich der neue Regent samt Konzener Dorfbevölkerung auf den Weg nach Hause.Dort erwartete ihn schon sein Gefolge, das in Windeseile Bierwagen, Tische, Bänke und Stühle, Festtagsschmuck und eine Musikanlage auf die Beine gestellt hatten, sodass die Feier zuhause weitergehen konnte.

Mit seinem Gefolge, bestehend aus seinem Freundeskreis, der Nachbarschaft, dem geschäftsführenden Vorstand des TV Konzen in dem er selber als zweiter Geschäftsführer aktiv ist, und seinem Meier-Club „Die Schwarze Bank“, feierte der neue Hahnenkönig seine Regentschaft. Am Montagmorgen machte man sich dann nach einem reichhaltigen Kirmesfrühstück im MuK wieder auf zum Saal der Gaststätte „Achim und Elke“. Abends durfte Timo dann zur Musik vom DJ noch einmal so richtig feiern, ehe die Kirmes, sehr zum Leidwesen des „harten Kerns“ begraben wurde.

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