Hahnenkirmes: Hübner wieder Hahnenkönig

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Der Vorsitzende des Hahnenclubs, Volker Scheer (rechts), präsentiert den alten und neuen Rotter „Hahnenkönig“ Günter Hübner. Foto: G. Sander

Rott. Eine Woche bevor in der bayerischen Landeshauptstadt München die „Wiesn“ eröffnet wird, ging es beim Hahnenclub Rott schon „richtig zur Sache“. Die Hahnenkirmes ist alljährlich ein Spektakel der besonderen Art, bei dem es dem (Stoff)-Hahn gehörig an die Gurgel geht.

„Hüttengaudi im Saal Hütten“, dazu braucht der Hahnenclub nicht groß einzuladen, diese Veranstaltung ist quasi ein „Selbstläufer“. So auch diesmal wieder. Vorsitzender Volker Scheer und sein „Hahnen-Team“ hatten ganze Arbeit geleistet, wie es ich zu einer zünftigen Wiesn-Gaudi gehört. Bayrisches Weiß-Blau dominierte, echte Schmankerln bereicherten den Speiseplan: Es duftete genüsslich nach würzigem Spießbraten, Weißwürsten, knackigen Brezeln, dazu Radi und natürlich Wiesn-Bier. Bavaria bei Hütten, mit zünftiger Blasmusik vom Musikverein Rott musikalisch gestaltet, während DJ Hubert flotte Scheiben auflegte und die Gäste vorzüglich in Stimmung brachte.

Mit dem 47. Schlag

Die Stimmung stieg am Samstagabend auf dem Höhepunkt, als sich sieben „Hahnenköpper“ anschickten, dem Stoffhahn den Garaus zu machen. Anfeuerungsrufe heizten richtig ein. Vorsitzender und Moderator Volker Scheer, echt bajuwarisch gestylt, mit Krachledernen und Hosenträgern, schickte seine Hahnenköpper, bewaffnet mit einem kleinen, stumpfen Degen, in den Kampf.

Zum 47. Schlag schickte Volker Scheer den noch amtierenden „Hahnen-King“ Günter Hübner an den Tatort. Der bekam die Augen verbunden, tastete sich geschickt an den Gockel ran, holte aus, und der Flattermann fiel zu Boden. Der Hahnenclub hat einen neuen (nämlich den alten) Hahnenkönig. Auch Bürgermeister Manfred Eis gratulierte Günter Hübner und wünschte ihm viel Freude.

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