Roetgen - Großer Polizeieinsatz in Roetgen war „viel Lärm um nichts“

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Großer Polizeieinsatz in Roetgen war „viel Lärm um nichts“

Von: tys
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Polizei Mannschaftswagen Symbol Blaulicht Symbolfoto: Rolf Vennenbernd/dpa
Die Polizei wurde wegen eines Streits zweier Personen zu einer Gaststätte gerufen. Symbolbild: Rolf Vennenbernd/dpa

Roetgen. Für viel Gesprächsstoff sorgt momentan immer noch ein großer Polizeieinsatz, der in Roetgen in der Nacht vom 8. auf den 9. Mai stattfand. Auf Nachfrage stellte die Polizei klar, dass sie das aus einer zusätzlichen Hundestaffel und dem Polizeihubschrauber bestehende Großaufgebot in dieser Nacht nur aus Sicherheitsgründen hinzugezogen hatte.

„Wir konnten die Lage nur schwer einschätzen und sind auf Nummer sicher gegangen“, heißt es von der Pressestelle. Doch was war eigentlich passiert? Die Polizei wurde wegen eines Streits zweier Personen zu einer Gaststätte gerufen. Einer der Beteiligten soll laut Zeugenaussagen ein langes Messer dabei gehabt haben.

Ob dies wirklich der Fall gewesen ist, konnte die Polizei nicht bestätigen. Denn: Noch vor Eintreffen der Einsatzkräfte floh der angebliche Messerzieher in umliegende Gärten. Da man auf Seiten der Beamten nicht einschätzen konnte, ob Gefahr von dem Mann ausging, wurde die Verstärkung gerufen.

Trotz intensiver Suche blieb der Mann aber unauffindbar. Da offiziell keine eine Anzeige gegen den Mann gemacht wurde, ordnet die Polizei diesen Einsatz in die Kategorie „viel Lärm um nichts“ ein. Schließlich konnte auch nicht bewiesen werden, ob der Mann wirklich ein Messer bei sich trug oder nicht – verletzt wurde aber nachweislich niemand.

 

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