Rohren - Großeinsatz in Rohren: Leerstehendes Blockhaus in Brand geraten

Großeinsatz in Rohren: Leerstehendes Blockhaus in Brand geraten

Von: red
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Dicke Rauchwolken drangen aus
Dicke Rauchwolken drangen aus dem Blockhaus an der Dröft in Rohren, dass seit längerer Zeit unbewohnt ist. Mit drei Trupps gelang es den Kräften der Feuerwehr recht schnell, das Feuer unter Kontrolle zu bekommen. Foto: psm

Rohren. Nach Angaben von Nachbarn steht es seit fast vier Jahren leer, das große Blockhaus an der Straße „Dröft” in Rohren, der Hauptdurchgangsstraße. Seit Donnerstag ist das etwas heruntergekommene Gebäude nun gänzlich unbewohnbar: Ein Feuer hat zumindest den oberen Bereich des Hauses erheblich in Mitleidenschaft gezogen.

„Rauchentwicklung aus unbewohntem Haus” lautete um 14.57 Uhr die Meldung zunächst für die Löschgruppe Rohren, die rasch am Einsatzort war, der nur wenige hundert Meter vom Gerätehaus entfernt liegt. Eine aufmerksame Nachbarin hatte beobachtet, dass etwas nicht stimmte und den Notruf abgesetzt.

Nach Bekanntwerden der Dimension des Einsatzes und des Objekts alarmierte die Leitstelle neben dem Löschzug Höfen/Rohren auch den Altstadt-Löschzug samt Drehleiter und den Löschzug Konzen-Imgenbroich nach, so dass insgesamt rund 50 Helfer der Freiwilligen Feuerwehr im Einsatz waren.

Der erste Trupp, der unter Atemschutz in das Gebäude eindrang, entdeckte dann Flammen unter dem Dach und ging dagegen mit einem C-Rohr vor. Unterstützung erhielten die Erstbekämpfer durch zwei weiteren Trupps unter Atemschutz - davon einer über die Drehleiter -, die von außen durch das aufgebrochene Dach dem Feuer zu Leibe rückten.

Später, so berichtete die Einsatzleitung, musste zum Auffinden und Bekämpfen der Brandnester die Zwischendecke geöffnet werden. Wenig später vermeldete die Einsatzleitung „Feuer aus”.

Was den Brand im nicht bewohnten Haus ausgelöst hat, muss die technische Untersuchung erbringen, der Schaden dürfte im sechsstelligen Bereich liegen.

Personen kamen beim Einsatz nicht zu Schaden, neben der Feuerwehr waren auch Polizei und Rettungsdienste vor Ort.
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