Glossiert: Zu langsam beim„Blitz-Marathon“

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Glossiert: Zu langsam beim„Blitz-Marathon“

Eine Glosse von Heiner Schepp

Es wurde auch in der Eifel fleißig geblitzt und gelasert beim „Blitz-Marathon“ am Donnerstag, und der allgemeine Tenor lautete: Das ist okay, wenn wirklich da gemessen wird, wo es gefährlich ist.

Es gibt aber immer wieder auch Stimmen, die fordern, man möge auch zu langsame Verkehrsteilnehmer, die ein Hindernis für den fließenden Verkehr darstellen, mal rauswinken und verwarnen.

So denkt sicher auch jener Verkehrsteilnehmer, der am Donnerstagmorgen den Beamten beim Blitzmarathon auffiel. Als vor ihm drei Fahrzeuge „krochen“, die offenbar von der Blitzer-Aktion wussten und eine Kontrolle vermuteten, verlor der Mann die Nerven. Elegant setzte er zum Überholen an und wurde zwar nicht geblitzt, aber trotzdem per Kelle an die Seite gebeten. Verstoß: gefährliches Überholen, schließlich wird bei der Aktion nicht nur das Tempo überprüft. Man mag den ungeduldigen Zeitgenossen ja nicht verteidigen, aber mancher Vordermann fährt wirklich so, als würde er hoffen, bei entsprechender Unterschreitung des Tempolimits noch Geld von der Polizei herauszubekommen. 

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