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Getrennte Abwassergebühr: Bescheide gehen in die Post

Letzte Aktualisierung:

Simmerath. Die Gemeinde Simmerath weist darauf hin, dass die Korrekturbescheide zur Einführung der Niederschlagswassergebühr für das Abrechnungsjahr 2008 am 29. Januar zusammen mit den Abgabenbescheiden versandt werden.

Insgesamt werden durch die Gemeinde Simmerath im Rahmen dieser Korrektur 5061 Bescheide über den gemeindeeigenen Botendienst versandt, die sich aus 2622 Bescheiden mit der Ausweisung eines Guthabens, 2417 Bescheiden mit der Ausweisung einer Nachforderung und 22 Bescheiden, die betragsmäßig ausgeglichen sind, zusammen setzen.

In ca. 200 Einzelfällen dauert aufgrund der insgesamt hohen Anzahl an zu berichtigenden Daten die gebührentechnische Umstellung derzeit noch an, so dass Mitte Februar mit der vollständigen Anpassung aller Gebührenbescheide an die neue Rechtslage zu rechnen ist, lässt die Verwaltung wissen.

In diesen Korrekturbescheiden werden den Abgabepflichtigen für den bereits durch das RWE abgerechneten Ablesezeitraum des Jahres 2008 die bisher berechneten Kanalbenutzungsgebühren und die gemäß aktueller Gebührensatzung neu zu berechnenden Kanalbenutzungsgebühren mitgeteilt sowie der sich ergebende Differenzbetrag ausgewiesen.

„Keine neue Gebühr”

Über den Differenzbetrag wird dem Bescheid bei einem Guthaben ein in entsprechender Höhe ausgestellter Verrechnungsscheck bzw. bei Nachforderungen ein bereits vorgefertigter Überweisungsträger beigefügt.

Karl-Heinz Hermannns, Bürgermeister der Gemeinde Simmerath, fasst das Ergebnis der Einführung der getrennten Abwassergebühr zusammen: „Die kurz vor dem Abschluss stehende rückwirkende Einführung der getrennten Abwassergebühr hat insgesamt betrachtet bewiesen, dass die Gemeinde entgegen anders lautender Meinungen keine neue Gebühr eingeführt hat, sondern die bestehende Kanalbenutzungsgebühr gerechter aufgeteilt wurde.”

Den durch die Gemeinde zu leistenden Erstattungen in Höhe von ca. 239.000 Euro stehen Nachforderungen von ca. 258.000 Euro gegenüber.

Bei jährlich für die Entwässerung aufzuwendenden Kosten von insgesamt vier Millionen Euro beträgt die sich aus der Korrektur ergebende Differenz lediglich 0,5 Prozent.
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