Gemeingebrauchsverordnung für den Rursee verlängert

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Wasserwirtschaft und Tourismus müssen am Rursee in Einklang gebracht werden.

Köln/Nordeifel. Die Bezirksregierung Köln hat die bisher gültige Gemeingebrauchsverordnung für den Rursee um ein weiteres Jahr bis zum 30. Juni 2015 verlängert. Die bisher gültige Gemeingebrauchsverordnung lief Ende Juni aus. Die Verordnung wird um ein Jahr verlängert.

In dieser Zeit sollen die Gespräche mit dem Wasserverband Eifel-Rur und den Anliegerkommunen fortgesetzt werden. Ziel der Gespräche ist es abzustimmen, ob unter Berücksichtigung aller wasserwirtschaftlichen oder sonstigen öffentlichen Interessen der Gemeingebrauch im bisherigen oder geänderten Umfang für einen längeren Zeitraum zugelassen werden kann.

Die neue Gemeingebrauchsverordnung wird im Amtsblatt der Bezirksregierung Köln bekannt gemacht, das in Kürze im Internet veröffentlicht wird (http://www.bezreg-koeln.nrw.de/brk_internet/presse/2014/054/index.html).

Das Rurtalsperrensystem dient der Sicherung der öffentlichen Trinkwasserversorgung der Region und dem Hochwasserschutz der Ruranlieger. Mit dem aufgestauten Wasser wird der Wasserspiegel der Rur reguliert und Wasserkraft erzeugt. Die Nutzung der Stauseen für den Wassersport und andere Erholungsnutzungen, also der Gemeingebrauch, soll grundsätzlich weiter möglich sein.

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