Simmerath - Gemeinde Simmerath erwartet fast 700.000 Euro aus Holzverkaufserlösen

Gemeinde Simmerath erwartet fast 700.000 Euro aus Holzverkaufserlösen

Von: ho
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Wie in Monschau, so gehört auch in Simmerath der Gemeindewald derzeit zu den erfreulichen Haushaltsposten. Foto: Hoffmann

Simmerath. Mit überaus erfreulichen Zahlen konnte Gemeindeförster Dietmar Wunderlich die Mitglieder des Umwelt-, Forst- und Agrarausschusses nebst Bürgermeister Hermanns beglücken. Danach sprudelt das Geld förmlich aus dem Simmerather Wald, wodurch im nächsten Jahr bei vorgesehenen Durchforstungs- und Einschlagmaßnahmen im „Hauungsplan“ Einnahmen von insgesamt 690.140 Euro aus Holzverkaufserlösen erwartet werden.

Hierzu gab es Lob von allen Fraktionen, worin auch die ausführliche Berichterstattung durch den Gemeindeförster eingeschlossen war. Klaus Stockschläder merkte dazu beeindruckt an: „Sie sind der erste Förster, den ich erlebe, der hier so detailliert vorträgt und solche Zahlen vorlegt“. Wozu der Ausschussvorsitzende Bruno Löhrer verschmitzt berichtigte: „Ich glaube, das hatten wir vor dem Krieg schon ein Mal“.

Dietmar Wunderlich wies in seinen Ausführungen darauf hin, dass der Nadelholzanteil fast 70 Prozent ausmache. „Die Fichte ist unser Brotbaum“, ergänzte er dazu und fügte zudem an, dass man bei der Beforstung ein ausgeglichenes Mischverhältnis von Laub- und Nadelholz anstrebe.

9549 Festmeter Einschlag

Für das Forstwirtschaftsjahr 2014 sei ein Einschlag durch Selbstwerberfirmen in einer Größenordnung von 3154 Festmetern (fm) vorgesehen (Vorjahr 3503 fm). Durch eigenes Personal und Dienstleister sollen 6395 fm eingeschlagen werden, was zu einem Gesamteinschlag von 9549 fm führe (Vorjahr 9588 fm). „Da sich der jährliche Höchsthiebeinsatz auf 10.914 Festmeter beläuft, wird der Grundsatz der Nachhaltigkeit mit dem geplanten Jahreseinschlag weiterhin eingehalten“, stellt Wunderlich dazu fest.

Den genannten Einnahmen im Forstwirtschaftsplan stehen natürlich auch Ausgaben gegenüber, die von Personalaufwendungen bis zu den Kosten für die Fahrzeughaltung reichen. Letztlich verbleibt es jedoch bei einem erfreulichen Überschuss von gut 163.000 Euro, der sich gegenüber der Vorjahreskalkulation um fast 62.000 Euro erhöht.

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