Radarfallen Blitzen Freisteller

Geld aus dem Konjunkturpaket für Turnhalle und Schwimmbecken

Von: heg
Letzte Aktualisierung:
lehrschwimmbecken-bu
Schwimmunterricht für die Roetgener Grundschulkinder soll es auch künftig geben. Das in die Jahre gekommene Lehrschwimmbecken wird gründlich saniert. Foto: Helga Giesen

Roetgen. Was tun mit Finanzmitteln in Höhe von gut 100.000 Euro aus dem Konjunkturpaket II? Diese Frage hatte der Roetgener Bauausschuss jetzt zu entscheiden. Ursprünglich sollte das Geld in Straßenbaumaßnahmen investiert werden, doch die eng gefassten Anforderungen seien auf den Gemeindestraßen kaum zu erfüllen, hieß es seitens der Verwaltung.

Ausgeschlossen ist zum Beispiel die Beseitigung von Winterschäden. Als Alternativen für den Einsatz der frei gewordenen Mittel wurden deshalb der Einbau einer Aufzuganlage im Rathaus, die Sanierung der sanitären Einrichtungen der Gemeindesporthalle oder die Sanierung eines Wirtschaftsweges in Rott, die die Bedingungen des Konjunkturpakets erfüllen würde, vorgeschlagen.

Die Gemeindesporthalle wird zurzeit saniert, die maroden Sanitäranlagen können ohne zusätzliche Mittel jedoch nicht einbezogen werden - es sei denn, der angesetzte Etat würde unterschritten. Für die Sanierung der Sanitäranlagen hatte sich die UWG ausgesprochen, für den Wirtschaftsweg hatte sich die CDU stark gemacht, und die Verwaltung hatte im Sinne einer Barrierefreiheit des dreigeschossigen Rathauses für den Aufzug plädiert.

Auf Antrag der SPD wurde die Sanierung des Lehrschwimmbeckens mit in die Beratung einbezogen. Weil die Gesamtsumme der Sanierung in Höhe von über 800.000 Euro für die Gemeinde schwer zu stemmen sei, mache es Sinn, hier zusätzlich zu investieren, begründete Frank Knur den Antrag. Dazu könnte die Kreditaufnahme für die erste Sanierungsphase, die 2010/2011 mit 550.000 Euro zu Buche schlagen soll, verringert werden. Oder es werden die auf mehrere Jahre gestreckten weiteren Bauabschnitte, die noch einmal knapp 300.000 Euro kosten werden, in kürzerer Zeit durchgezogen.

Priorität für Sanitäranlage

Bürgermeister Manfred Eis erläuterte dazu, dass die Gelder aus dem Konjunkturpaket in ihrer Höhe klar definiert die Schwerpunkte Infrastruktur und Bildung abdecken würden und nicht „intern” verschoben werden könnten. Es gebe jedoch eine offizielle „Tauschbörse”, in der Kommunen nicht benötigte Mittel des einen Schwerpunkts gegen solche für den anderen Schwerpunkt tauschen könnten.

Die Ausschussmitglieder einigten sich darauf, dass primär die Sanitäranlagen der Turnhalle saniert werden sollten. Das restliche Geld soll dann zusätzlich in die Sanierung der Schwimmhalle fließen, eventuell unter Ausnutzung der Tauschbörse.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert