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Gedenkfeiern für die Opfer von Krieg und Gewalt

Von: Georg Sommer
Letzte Aktualisierung:
Wie hier in Mützenich wurden
Wie hier in Mützenich wurden am Wochenende überall Kränze im Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewalt niedergelegt. Foto: G. Sommer

Nordeifel. Seit 1952 wird in Deutschland zwei Sonntage vor dem ersten Advent der Volkstrauertag begangen. Dieser zu den „Stillen Tagen” gehörende staatliche Gedenktag soll an die vielen Kriegstoten, Soldaten wie Zivilisten, und die unzähligen Opfer von Gewalt und Gewaltherrschaft erinnern.

So gab es am Sonntag auch in den Orten der Region Gedenkfeiern an den Ehrenmalen, dies unter Teilnahme der Orts- und Vereinsvertreter sowie der Bevölkerung. Auch in Mützenich fand die kleine Gedankfeier traditionsgemäß nach dem Hochamt am Ehrenmal neben der Pfarrkirche statt.

Jaqueline Huppertz, Ortsvorsteherin in Mützenich, stellte in ihrer Ansprache die Frage: „Lernt der Mensch überhaupt etwas aus der Geschichte?” Es sei eine traurige Tatsache, dass Krieg und Gewalt konstante Größen im Wandel der Zeiten sind, wie die schreckliche Bluttat in Norwegen in diesem Jahr beispielsweise zeige.

Angesichts dieser Tat und anderer furchtbarer Verbrechen bliebe als Antwort auf die gestellte Frage nur ein „Nein”, fuhr Huppertz fort. Doch glücklicher Weise bewege sich auch viel Positives, meinte die Ortsvorsteherin: „Menschen engagieren sich für Mitmenschen und Frieden auf der Welt. Sie verdrängen nicht, sie vergessen nicht, sie handeln! Wenn viele Einzelne handeln, bewirken sie gemeinsam ein ganz Großes. Seien wir großzügig im verträglichen Miteinander!” rief sie auf.

Abschließend rief Jacqueline Huppertz die Zuhörer auf: „ Überlassen wir unsere Welt nicht Menschen, die sich mit enormer Energie falschen Zielen wie Krieg, Zerstörung und Leid verschrieben haben”, rief Huppertz abschließend auf: „Treten wir ihnen stattdessen mit der gleichen Energie entgegen - für Toleranz, Mitgefühl und Solidarität und für Frieden in unserer Welt!”
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