Konzen - Gedankenaustausch der ehemaligen Fendel-Mitarbeiter

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Gedankenaustausch der ehemaligen Fendel-Mitarbeiter

Von: ges
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Lange getrennt und doch wiedererkannt. Zahlreiche ehemalige Mitarbeiter der einstigen Firma Fendel trafen sich in Konzen erstmals zum Gedankenhaustausch. Foto: Georg Sommer

Konzen. Ein jeder weiß wohl, was ein Klassentreffen ist. Was aber ist ein „Fendeltreffen“? Und wenn man gar eine Einladung dazu im Briefkasten findet, verwundert es nicht, dass man zunächst einmal fragt: „Ja, wat ös dat dann?“

Die Firma „Gebrüder Fendel“ war insbesondere in den 70er bis 80er Jahren ein großer Arbeitgeber für die Menschen in Stadt und Kreis Aachen, vor allem auch für die Eifeler aus dem Altkreis Monschau. Aus dieser Arbeitnehmerschaft gingen sogar Ehen und somit Familien hervor.

Im hiesigen Bereich galt Fendel als größter Lieferant im Bereich Sanitär- und Heizungsgroßhandel. Zudem war die Firma als Stahl- und Bauelementelieferant weit bekannt und verfügte über weitere Niederlassungen (u.a. Köln, Trier, Prüm) im Bundesgebiet. Viele erinnern sich sicherlich an die blauen Lkws mit der weißen Schrift, die auf den Straßen unserer Region unterwegs waren. Helmut Cool aus Konzen und Lothar Sommer aus Mützenich waren Kollegen bei Fendel, haben sich nach der Firmeninsolvenz (1988) nicht aus den Augen verloren und sich hin und wieder einmal zum Bowling getroffen.

Die Grundidee zum Treffen der ehemaligen Fendel-Beschäftigten wurde dann im Beisein weiterer, ehemaliger Kollegen auf Lothar Sommers rundem Geburtstag im Herbst 2012 geboren. „Das wäre doch toll, die alten Kolleginnen und Kollegen noch einmal zu treffen und zu erfahren, was die heute so alles machen, wer schon im Ruhestand ist und wer wo in Deutschland (oder wo auch immer) gelandet ist“, hieß es damals. Und so gaben die beiden sich daran Namen und Adressen zu recherchieren, wobei sie schnell eine große Anzahl an fleißigen Helfern im Hintergrund fanden und in der Hauptphase der Recherchen bei den Betroffenen ein wahres „Fendel-Fieber“ auslösten.

Auch der Firmenchef kam

Nach diesem Schneeballsystem wurden 212 Namen der Bereiche Aachen/Düren gelistet und 148 Einladungen versendet. Immerhin gut 120 Anmeldungen (incl. Partner) lagen letztlich für das 1. Fendeltreffen vor, das dann am Samstag bei „Achim und Elke“ in Konzen stattfand. Ganz klar, dass es hier manchen warm ums Herz wurde, teils wahre Begeisterung ausbrach, aber auch mitunter überlegt werden musste.

Es war auch gelungen, einen der ehemaligen Firmenchefs ausfindig zu machen und erreicht zu haben: Anton Fendel, mittlerweile 87 Jahre alt, wohnte dem Treffen in Begleitung seiner Gattin Gisela sogar bei und als er manches Gesicht wieder erkannte und die Nostalgieecke (Fendel-Kittel, Prospekte, Bilder und weiteres Equipment „seiner“ Firma) ihn an den großen, bedeutenden Abschnitt seines Lebens erinnerte, wurden Emotionen sichtbar.

Doch leider fand man nicht alle Namen und Adressen der noch lebenden ehemaligen Mitarbeiter von Fendel. Aber wer weiß? Vielleicht ist man beim nächsten Fendel–Treffen schon kompletter. Der Account fendeltreffen2013@gmx.net wird jedenfalls noch eine Weile bestehen bleiben. Hier können der Sache dienende Entdeckungen oder Neuigkeiten mitgeteilt werden.

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