Rott - FVM-Pokalspiel gegen Alemannia: Rott im Ausnahmezustand

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FVM-Pokalspiel gegen Alemannia: Rott im Ausnahmezustand

Von: Kurt Kaiser
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Ein besonderer Abend für Rott und den SV: Viele Fans wollten das Spiel der Rotter gegen die Alemannen sehen. Foto: Kurt Kaiser
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Die Ordnungskräfte leisteten ganze Arbeit. Foto: Kurt Kaiser
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Die Aachener Anhänger waren in der Überzahl. Foto: Kurt Kaiser

Rott. 1200 Zuschauer, so viel wie noch nie in Rott, hatten am Mittwochabend den Weg zum Sportpark gefunden und erlebten im FVM-Pokalviertelfinale einen Vergleich auf Augenhöhe zwischen dem Landesligisten SV Rott und dem Regionalligisten Alemannia Aachen. Beim Abpfiff hatten die Aachener mit einem 2:1-Sieg allerdings die Nase vorn und erreichten in einem über weite Strecken ausgeglichenen Spiel das Halbfinale.

Schon eine Stunde vor dem Anpfiff war im beschaulichen Ort reichlich Betrieb, aber zu diesem Zeitpunkt war schon klar, dass die Öcher in der Überzahl waren und bestimmt 70 Prozent der Zuschauer stellten. Durch Polizeikräfte, Sicherheitsdienst und eigene Kräften blieb es rund um den Tiergarten ruhig.

Als kurz nach 22 Uhr die letzten Alemannia-Anhänger und der Bus der Schwarz-Gelben sich wieder Richtung Tivoli bewegten, konnte Andreas Schindler, der Erste Vorsitzende und sportliche Leiter des SV Rott, zufrieden konstatieren: „Es hat alles super geklappt, Kompliment an meine Vorstandskollegen, die richtig gute Vorarbeit geleistet haben. Für uns alle war es ein Toperlebnis, und auch unsere Mannschaft hat gezeigt, auf welchem Level sie spielen kann.“

Ziemlich zuversichtlich hatte Roetgens Bürgermeister Jorma Klaus dem Pokalfight entgegengeblickt und auf einen 3:2-Sieg für den SV Rott getippt. Noch optimistischer als der Roetgener Bürgermeister zeigte sich ein eingefleischter Alemannia-Fan, der seinen Zuhörern vor dem Anpfiff vorrechnete: „Wir brauchen nur noch achtmal zu gewinnen, dann sind wir im Pokalendspiel in Berlin.“ Für die Einlaufkinder der jüngsten Jugendmannschaften der SG Rott/Roetgen war es ein tolles Erlebnis, vor all den Zuschauern mit den Spielern zum Mittelkreis zu gehen.

Trotz der Niederlage hatte der Rotter Trainer Mirko Braun allen Grund, zufrieden zu sein. „Kompliment an meine Mannschaft, was sie heute geleistet hat, war absolut super. Für uns alle war es ein tolles und wahrscheinlich einmaliges Erlebnis, einmal vor 1200 Zuschauern zu spielen.“

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