Nordeifel - Fußball-Kreisliga A: Die Top vier sind unter sich

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Fußball-Kreisliga A: Die Top vier sind unter sich

Von: kk
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Nordeifel. Besser konnte der Staffelleiter der Aachener Kreisliga A, Helmut Brief, den 14. Spieltag nicht planen, denn mehr Spannung geht einfach nicht, wenn am Sonntag die ersten vier Mannschaften der Tabelle unter sich sind.

Der Tabellendritte, Germania Eicherscheid reist zum ungeschlagenen Tabellenführer Eintracht Verlautenheide. Beim Tabellenvierten, FC Roetgen, stellt sich der bisher auch noch ungeschlagene Tabellenzweite, SC Kellersberg, vor. Spätestens nach dem 0:2 an der Eicherscheider Bachstraße weiß man bei den Schwarz-Roten, dass man umgehend den Schalter wieder umlegen muss, um weiterhin im Spitzenquartett mit zuspielen, deshalb lautete die klare Vorgabe des Trainers: „Wir müssen gegen Kellersberg gewinnen“, sagte Trainer Ralf Said. Allerdings geht er mit personellen Sorgen in die Begegnung. Die Offensivkräfte Stefan Mertens und Jerry Beier fehlen urlaubsbedingt. Chris Sauren ist nach der gelb-roten Karte zum zuschauen verurteilt.

Ganz anders als in Roetgen war am vergangenen Sonntag die Stimmung bei Germania Eicherscheid. Mit dem 2:0-Erfolg gegen die Roetgener ist sie auf dem dritten Tabellenplatz angekommen. Genügend Brisanz steckt in der Begegnung der Germania gegen den Tabellenführer, denn auf dem Kunstrasenplatz am Heider-Hofer-Weg in Verlautenheide treffen am Sonntag die erfolgreichsten Mannschaften der Kreisliga A der letzten Woche aufeinander. Nur am ersten Spieltag musste Verlautenheide sich mit einem torlosen Remis gegen Abstiegsaspirant FC Stolberg begnügen, dann folgten zwölf Siege in Serie. Wilfried Schmitz hat seinem Team klar gemacht. „Wir sind personell nicht schlechter und wir sind auch noch nicht weg vom Fenster, allerdings müssen wir gewinnen, um dran zubleiben.“

Der vergangene Spieltag war nicht der des TuS Mützenich. Gegen den bisherigen Tabellenletzten, FC Stolberg, leisteten die Grün-Weißen sich eine 1:3-Niederlage. Mit dem Bus geht es am Sonntagmorgen nach Kohlscheid, wo man auf einen launischen Sportverein trifft. Niederlagen gegen die Abstiegsaspiranten Borussia Brand (0:3) und Kornelimünster (1:4) hatte man in Kohlscheid nicht auf der Rechnung. Co-Trainer Stefan Carl hofft, dass auch den Grün Weißen eine Überraschung gelingt. „Wir müssen auch mal da gewinnen, wo keiner damit rechnet.“

Dass beim TV Konzen jüngst nur wenig zusammenläuft, führt Trainer Georg Bauer auf die Verletztenliste zurück, auf der mit Henning Völl, Andy, Bücker, Thommy Scheffen, Chris Prümmer und Niklas Jonas nur Defensivkräfte stehen. Das machte sich bei der 1:4-Niederlage in Brand bemerkbar. Noch rangieren die Schwarz-Gelben mit 14 Punkten im Mittelfeld, jedoch muss nach sieben erfolglosen Spieltagen gegen Union Mariadorf-Hoengen wieder ein Erfolgserlebnis her. „Die sind zwar schwer zu bespielen, aber jetzt wird es höchste Zeit für einen Sieg“, fordert Georg Bauer mehr Distanz zur Kellerregion.

Mit Remis zufrieden

Im Gipfeltreffen der Dürener Kreisliga A konnte man bei Tabellenführer TuS Schmidt mit dem torlosen Remis zufrieden sein als Verfolger SG Voreifel. Vor über 500 Zuschauern entwickelte sich am Donnerstagabend auf dem schwer bespielbaren Platz in Soller eine intensive Begegnung, die von Nervosität und Respekt geprägt war. „Mit dem Punkt können wir sehr gut Leben“, freute TuS-Trainer Bernd Born sich, dass man den Tabellenzweiten auf Distanz halten konnte. Am Sonntag steht die Begegnung des zweiten Rückspieltages gegen Alemannia Lendersdorf auf dem Spielplan. Das Hinspiel konnten die Schmidter ganz klar mit 5:0 für sich entschieden. Bernd Born warnt aber: „Zu Hause ist Lendersdorf eine ganz andere Mannschaft als auswärts“.

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