Funturnier, Volleyball und Pittermännchen-Cup auf der Asche

Von: Max Stollenwerk
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Beim Funturnier auf der Steckenborner Asche musste auch geschätzt werden. Eine vorgegebene Menge an Kies musste geschaufelt werden, bevor es anschließend auf die Waage ging. Foto: Max Stollenwerk

Steckenborn. Eine willkommene Abwechslung in der Sommerpause und kurz vor dem Beginn der Frauenfußball-Europameisterschaft in den Niederlanden bot am vergangenen Wochenende die Sportwoche des SC Komet Steckenborn: Drei prall gefüllte Sporttage standen auf dem Programm.

Nach einem Spiel der Alten Herren des SC Komet gegen den TuS Mützenich zur Eröffnung der Sportwoche, stand mit dem traditionellen Pittermännchen-Cup das erste Highlight auf dem Programm. „Wir waren mit einer Teilnehmerzahl von acht Mannschaften zufrieden, denn auf der Asche kann man nicht erwarten, dass wir mal eben 20 Mannschaften zusammenbekommen“, zeigte sich Dirk Löhr, der Vorsitzende des SC Komet Steckenborn, mit der Resonanz zufrieden.

Den Gesamtsieg sicherten sich am Ende mit fünf Siegen aus fünf Partien die „Sternschnuppen“, bestehend aus Spielern der 1. Mannschaft des SC Komet.

Erstmals Wander-Angebot

Am Samstag stand das 1. Outdoor-Sommer-Volleyball-Turnier auf dem Programm. Auch hier fanden sich acht Mannschaften, um ein Turnier auszutragen. „Die Atmosphäre beim Turnier war sehr nett, wir hatten viel Spaß, und auch das Wetter hat mitgespielt“, bilanzierte Löhr zufrieden nach der gelungenen Premiere. Erfreulich sei vor allen Dingen, dass man keine Schiedsrichter gebraucht habe und auch viele Nicht-Volleyballer mitgespielt hätten. „Das Volleyball-Turnier planen wir für nächstes Jahr auf jeden Fall wieder“, gab er bereits einen kleinen Ausblick.

Mit der Wanderung zu Westwall-Bunkern im Buhlert stand eine weitere Premiere auf dem Programm. Über eine Strecke von insgesamt zehn Kilometern leiteten Engelbert Donnay und Stefan Winter als Wanderführer am Samstag die Bunker-Tour. „Die Wanderung wurde sehr gut angenommen, denn es waren über 25 Leute dabei, die allesamt begeistert waren“, erklärte Winter.

Vom Steckenborner Sportplatz aus brach man in Richtung Buhlert auf, dort gab es eine kurze Pause, bevor es in den einzigen begehbaren Bunker ging. Während der Wanderung erzählte Engelbert Donnay einige interessante Geschichten zu den Bunkern sowie zu den Geschehnissen rund um den Westwall während und nach dem Krieg.

Funturnier der Ortsvereine

Nach einer kurzen Stärkung an Frittenbude und Cafeteria, fand am Samstagabend ein Funturnier der Ortsvereine statt. Unter dem Motto „Ortsvereine – Ihr seid dran“, waren diese in verschiedenen Disziplinen gefordert. Unter anderem an der Dartscheibe, dem Nagelbalken oder auch beim Wissensquiz über Steckenborn mussten sie ihr Können unter Beweis stellen.

Eine große Herausforderung stellte auch das Schätzen einer vorgegebenen Menge an Kies dar, der in einen großen Eimer geschaufelt werden musste, bevor es später auf die Waage ging. Bei Dirk Löhr mussten die Teilnehmer Geschicklichkeit beweisen, denn hier ging es darum, rückwärts Kettcar zu fahren. „Es müssen vier Leute aus jedem Team fahren, wobei der letzte nach Möglichkeit genau nach einer Zeit von vier Minuten die Ziellinie überqueren sollte“, erklärte er jedem Team geduldig die Regeln, bevor es auf den Parcours ging.

Zwar gab es hier den einen oder anderen kleinen Unfall und mancher Teilnehmer musste geschoben werden, doch letztendlich kamen alle sicher im Ziel an. Am Ende der insgesamt sieben Disziplinen konnten sich die Maigesellen vor der Roten Allianz und den Alten Herren durchsetzen.

Der Sonntag stand abschließend zunächst ganz im Zeichen der Läufer, denn es stand die bereits 16. Auflage der Laufveranstaltung „Enorm in Form in Steckenborn“ an. Als Schlusspunkt bestritt die 1. Mannschaft des SC Komet unter ihrem neuen Trainer Peter Eisebith noch ein Vorbereitungsspiel gegen Hertha Strauch.

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