Simmerath - Für knapp acht Millionen Euro eine fast neue Schule

Für knapp acht Millionen Euro eine fast neue Schule

Von: P. St.
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1970er Jahre-Charme: Die Aula der Hauptschule Simmerath vor Beginn der Sanierung.
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Hell und freundlich: Die Aula nach der Sanierung. Foto: Schepp

Simmerath. Was lange währt, wird endlich gut, könnte man als Schlusssatz unter das Thema Dauer-Baustelle am Simmerather Hauptschulgebäude schreiben. Aus der Hauptschule ist inzwischen eine Sekundarschule geworden, und während der Bauzeit sind im Umfeld eine neue Schwimmhalle und ein neuer Kunstrasenplatz entstanden.

Nicht alle Kapitel in der wechselhaften Baugeschichte waren erfreulich, denn was lange währt, wird auch oft teuer, wie jetzt im Abschlussbericht über die bauliche und energetische Sanierung des Schul- und Sporthallenkomplexes deutlich wurde. Nach vierjähriger Bauzeit unternahm zum Abschluss Generalplaner Klaus Allnoch aus Köln jetzt mit den Mitgliedern des Simmerather Struktur- und Hochbauausschusses einen Gebäuderundgang und erläuterte in der anschließenden Sitzung noch einmal die besonderen Herausforderungen bei diesem Projekt, das Gesamtkosten von 7,925 Millionen Euro verursachte. Dafür hat die Gemeinde eine fast neue Schule bekommen, die auch optisch etwas hermacht, wenn die Restmängelbeseitigung bis Ende Februar abgeschlossen sein wird. Insgesamt waren 82 Unternehmen beteiligt, 1,2 Millionen Euro flossen in Unternehmen aus der Gemeinde Simmerath.

Zwischen 30 und 90 Zentimeter Wärmedämmung sind eingebaut worden, um den geforderten Passivhaus-Standard zu erreichen. Allein die Ertüchtigung der Auladecke kostete 110.000 Euro, womit aber auch keine Schneelast mehr zu schwer für das Gebäude sein dürfte. Enorm hoch, so die Bilanz des Generalplaners, sei der Aufwand für die Gebäudedichtigkeit und die Überwindung der vielen Kältebrücken gewesen.

Nachträgliche Forderungen des Brandschutzes und erforderliche Umbauten (z. B. Werkräume) wegen des Wechsels der Schulform stellten weitere Herausforderungen dar, ganz abgesehen davon, dass im Gebäude selbstverständlich der Schulbetrieb weiterlief.

Klaus Allnoch: „Das war ein hartes Stück Arbeit, aber am Ende dürfen wir stolz sein.“ Auch für Christoph Poschen (CDU) zählte am Ende das Ergebnis. Und er zitierte gerne die Aussage eines Schülers, der beim Anblick des fertig gestellten Gebäudes, anerkennend gemeint hatte: „Eine echt coole Schule.“

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