Fuchsjagd durch den bunten Herbstwald

Von: ale
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Die Eicherscheider Fuchsjagd ist ein beliebter Herbstritt auch für Reiter aus den umliegenden Eifelorten und aus Belgien. Foto: Anneliese Lauscher

Eicherscheid. Die Eicherscheider Fuchsjagdreiter bekamen Samstagnacht eine Stunde geschenkt - wie wir alle. Aber sie waren besonders dankbar dafür, denn so konnten sie ihre schöne Jagd unbekümmerter feiern.

„Eisjagd”, so hat man früher diesen Herbstritt genannt, denn nicht selten fand er bei eisigen Temperaturen statt. Doch am Samstag zeigte das Wetter sich milde, ein paar Regentropfen taten dem Vergnügen keinen Abbruch und zeitweise ließ sich sogar die Sonne blicken.

Nahezu 30 Pferde erschienen zum Stelldichein, Ponys, Großpferde und einige Kaltblüter, die sich schon ein dickes Winterfell zugelegt hatten.

Der Vorsitzende des Reit- und Fahrvereins Eicherscheid, Hans-Willi Schophoven begrüßte die Teilnehmer und gab Erläuterungen zur neuen Strecke. Pastor Schneider segnete die Pferde, Reiter und Gespannfahrer und erbat den Schutz des heiligen Hubertus für diesen Ritt, für die Gesundheit der Pferde und der Menschen. Die Jagdhornbläser Monschau bliesen zum Aufbruch, und nach einem Satteltrunk formierten sich die Gruppen.

Das erste Feld wurde von Sarina Küpper, das zweite von Heinz-Dieter Küpper geführt. Anja Franssen war die Masterin des Einsteigerfeldes.

An der Spitze der Warmblutgespanne fuhr Norbert Bülles, die Kaltblutgespanne führte Holger Twardy an.

Die malerische Strecke ging zunächst über die Wiesen am Rott und „Am Bersch”, hier nahmen die Springer die ersten Hindernisse. Durch den bunten Herbstwald führte der Weg ins Tal nach Hammer, an der Dedenborner Brücke wurde ein Imbiss angeboten.

Vorbei an der Ölmühle stieg man dann hoch nach Huppenbroich, wo „An der Dröft” auf dem Rückweg nach Eicherscheid wieder Sprünge aufgebaut worden waren.

Kurz vor Erreichen des Domizils machten sich die Teilnehmer auf die Suche nach den Fuchslunten. Lena Küpper wurde Fuchssiegerin bei den Ponys, Claudia Käfer siegte bei den Großpferden.

Das Abendessen und die Siegerehrung im Casino rundeten die gelungene Veranstaltung ab. Hans-Willi Schophoven: „Es hat sich gezeigt, dass der Samstag ideal ist für unsere Fuchsjagd. Wir haben uns sehr gefreut über die stimmungsvolle Abschlussparty. Das Casino war voll mit gut gelaunten Reitern und Fahrern und es wurde lange gefeiert.”
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