Mützenich/Imgenbroich - Frontalzusammenstoß auf der K16: Entwarnung für Großaufgebot

Frontalzusammenstoß auf der K16: Entwarnung für Großaufgebot

Von: hes
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Großeinsatz an der Rochusmühle: Nach dem Frontalzusammenstoß ausgangs der gefährlichen Doppelkurve im Tal der Kreisstraße 16 blieb es glücklicherweise bei leichten Verletzungen. Foto: Heiner Schepp

Mützenich/Imgenbroich. Schlimmstes war zu befürchten, als am Dienstagmittag eine wahre Invasion von Rettungs- und Einsatzfahrzeugen mit Blaulicht und Martinshorn in Richtung Rochuskreuz raste. Wenig später dann aber die zumindest teilweise Entwarnung.

Neben erheblichem Blechschaden kamen alle beteiligten Insassen eines Frontalzusammenstoßes auf der kurven- und gefällereichen Kreisstraße 16 zwischen Imgenbroich und Mützenich mit leichteren Verletzungen davon, lediglich der 71-jährige Fahrer eines der beiden beteiligten Fahrzeuge musste im Krankenhaus behandelt werden.

Keine Person eingeklemmt

Gegen 10.25 Uhr erreichte die Simmerather Leitstelle der Notruf, in dem von „mindestens sechs Verletzten” die Rede war. Entsprechend alarmierte die Leitstelle der Städteregion „eine adäquate Zahl von Einsatzkräften für die medizinsche und technische Rettung”, so Heiner Sauren, Pressesprecher der Monschauer Feuerwehr.

Bei mindestens sechs Verletzten bedeutete dies, dass sechs Rettungsfahrzeuge, drei Notärzte, der örtliche Löschzug Imgenbroich/Konzen und der komplette Rüstzug der Feuerwehr der Stadt Monschau zum Unfallort beordert wurden. Später folgte noch das Einsatzleitfahrzeug der Städteregion.

Vor Ort wurde dann aber deutlich, „dass keine technische Rettung erforderlich war. Es waren keine Personen eingeklemmt”, so Sauren erleichtert. Der Einsatz der zahlreichen Feuerwehrkräfte beschränkte sich somit auf Verkehrsregelung, Aufräumarbeiten und das Abstreuen von ausgelaufenen Betriebsstoffen an der Unfallstelle.

Die Rettungskräfte hatten da schon mehr zu tun, da die Schwere der Verletzungen der Insassen beider Fahrzeuge zunächst nicht ersichtlich war. Später bilanzierte die Polizei in ihrem Unfallbericht sechs Leichtverletzte und einen Schwerverletzten: beide Fahrer und fünf weitere Insassen im Opel Zafira mit französischem Kennzeichen.

Zum Unfallhergang berichtete die Polizei dann am Nachmittag: „Ein 24 Jahre alter Autofahrer aus Würselen kam auf regennasser, abschüssiger Straße ausgangs einer Rechtskurve ins Rutschen und prallte auf der Gegenfahrbahn mit einem Opel Zafira aus Frankreich zusammen.”

Vor Ort hatten die Beamten zudem stark abgefahrenes Reifenprofil am Fahrzeug des mutmaßlichen Unfallverursachers festgestellt. Die K 16 musste nach dem Unfall für knapp zwei Stunden gesperrt werden. Beide Fahrzeuge waren nicht mhr fahrbereit und wurden abgeschleppt.
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