Fremdenverkehrsabgabe: Es trifft vor allem die Hotels

Von: P. St.
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Simmerath. Von 12 auf 16 Prozent angehoben wird der Beitragssatz bei der Fremdenverkehrsabgabe 2012 in der Gemeinde Simmerath. Dies beschloss jetzt der Hauptausschuss bei sechs Gegenstimmen. Durch diese Abgabe erzielt die Gemeinde Einnahmen in Höhe von 105.000 Euro.

Die Mittel werden ausschließlich für die Verbesserung der touristischen Infrastruktur verwendet. Hätte die Gemeinde den alten Beitragssatz beibehalten, dann hätte sich lediglich ein Beitragskommen von 78.000 Euro ergeben. Der Messbetrag war im vergangenen Jahr deutlich nach unten korrigiert worden, nachdem die Satzung vollständig überarbeitet wurde. Diese Überarbeitung erforderlich, damit die Gemeinde auf rechtlich sicheren Beinen steht. Demnach wurden die Vorteilssatz so angepasst, dass der Beitragsatz für die direkten Nutznießer des Tourismus höher ausfällt. So trifft die Erhöhung auch in erster Linie die Hotels.

Die Erhöhung sei „unausweichlich”, auch wenn diese für die touristischen Leistungsträger sicherlich nicht angenehm sei, begründete Christoph Poschen (CDU) den neuen Beitragssatz, der von der SPD abgelehnt wurde.

Peter Krins (UWG) brachte die Möglichkeit einer Bettensteuer ins Spiel, die man als weitere Einnahmequelle nicht ausschließen sollte. Auch Bruno Löhrer (CDU) sah die neue Beitragssatzung insgesamt als berechtigt an, da damit die Allgemeinheit von den Investitionskosten für den Tourismus entlastet werde.

In diesem Zusammenhang richtete Siegfried Lauscher (SPD) einen kritischen Blick auf die Arbeit der Rursee-Touristik. Diese müsse sich so aufstellen, dass es zu einen Reduzierung der Kosten für die Einrichtung komme.

Christoph Poschen als Mitglied des Aufsichtsrates der Rursee-Touristik bot allen Kritikern detaillierte Hintergrund-Informationen über die Arbeit der Rursee-Touristik an.

Bürgermeister Hermanns ergänzte diesen Vorschlag noch, indem die Rursee-Touristik im Gemeinderat in Kürze ihre Arbeitsweise einmal erläutern soll.
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