Nordeifel - Frauenunion will mitreden und Axel Wirtz befürchtet „Wahlbetrug”

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Frauenunion will mitreden und Axel Wirtz befürchtet „Wahlbetrug”

Von: rpa
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Der neue Vorstand der Frauen-Union Nordeifel will künftig verstärkt aktuelle Themen aufgreifen und in die Öffentlichkeit tragen. Von links: Eva Krings, Astrid Schöller-Frings, davor Bernadette Rader, daneben Mariana Krings, dahinter Ulrike Krings, Martina Schreiber-Röhl, die neue Vorsitzende Wiltrud Strunk, Margitta Hill, Ursula Wlasak und Ute Koll-Harzheim. Foto: R. Palm

Nordeifel. Die Ärztin Wiltrud Strunk (63) aus Roetgen ist neue Vorsitzende der Frauen-Union Nordeifel und damit Nachfolgerin von Andrea Barkey, die vor allem aus beruflichen Gründen nicht wieder für den Vorsitz kandidierte.

Die Frauen-Union Nordeifel mit rund 250 Mitgliedern will künftig stärker als bisher „wichtige aktuelle Themen” aufgreifen und mit ihrer Meinung dazu „in die Öffentlichkeit gehen”, kündigte die neue Vorsitzende an.

Änderungen im Vorstand

Zur Mitgliederversammlung waren 20 stimmberechtigte Frauen nach Konzen ins Lokal „Zur Laube” gekommen. Neben der Vorsitzenden verzichteten Margareta Ritter und Gertrud Theißen als stellvertretende Vorsitzende und Roswitha Waldeck als Beisitzerin ebenfalls auf ihre Ämter. Ute Koll-Harzheim aus Steckenborn und Astrid Schöller Frings aus Kesternich sind jetzt stellvertretende Vorsitzende, Geschäftsführerin ist Ursula Wlasak aus Höfen.

Als Beisitzerinnen wurden in den Vorstand gewählt: Margitta Hill und Marianna Krings (beide Roetgen), Eva Krings (Konzen), Ulrike Krings (Dedenborn), Bernadette Rader (Kalterherberg) und Martina Schreiber-Röhl (Simmerath). Monschaus Bürgermeisterin Margareta Ritter gehört dem Vorstand als kooptiertes Mitglied an.

Andrea Barkey beklagte, dass es nur vier Frauen in der CDU-Fraktion des Städteregionstages gebe. Dabei, so Andrea Barkey, sei die „Politik im Aufbruch, und dazu gehören aber auch die Frauen”.

Unter der Überschrift „NRW vor riesigem Wahlbetrug?” befasste Axel Wirtz sich mit der Landtagswahl am 9. Mai. Er beschwor dabei die „große Gefahr”, dass die SPD, um wieder an die Macht zu kommen, ein Bündnis mit den Linken eingehen könnte, auch wenn die SPD derzeit eine Zusammenarbeit mit der Linken abstreite.

Wirtz ging auch auf den Besuch des niederländischen Rechtspopulisten Geert Wilders in Monschau ein. Er zollte Monschaus Bürgermeisterin Margareta Ritter ein dickes Lob, sie habe gegen den Populisten „klare Kante” gezeigt.

Margareta Ritter berichtete kurz darüber, dass sie „eine ganz schwere Woche” hinter sich habe: Sie sei „extrem heftig” angegriffen worden, dies sogar „von den Rechten weltweit”, sie sei „aus dem normalen Arbeitsgeschäft herausgerissen worden”.

Wirtz versprach, dass die CDU weiterhin den ländlichen Raum stärke wolle und zeigte sich zuversichtlich, „die Wahl zu gewinnen, auch in der Eifel, weil wir dort eine starke kommunale Basis haben”.

Bürgermeisterin Margareta Ritter lobte das Engagement von Axel Wirtz für die Eifel: Ohne Wirtz gebe es keine „neue Schwimmhalle”, er habe dazu beim zuständigen Minister die Türen geöffnet. Dass Minister Laumann das Krankenhaus Simmerath und die Situation dort bestens kenne, dies sei Axel Wirtz zu verdanken, der „aktiv dabei” sei, wenn es um das Krankenhaus gehe.

Auf den CDU-Kandidaten könnten auch die Vereine bauen, sagte die Bürgermeisterin, die die Chance sieht, das Thema „Kunstrasenplatz in Monschau” anzugehen, „wenn wir die Schwimmhalle in Monschau haben”.
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