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Frauen des TSV Kesternich teilen zum Start die Punkte

Von: kk
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Kopfballduell beim Spiel gegen den TSV Kesternich: Die Frauenmannschaft spielte gegen Uevekoven unentschieden. Foto: Kurt Kaiser

Kesternich. „Wir haben lange am Sieg geschnuppert, sind mit dem Unentschieden aber zufrieden und haben keine zwei Punkte verloren“, war Oliver Altenbach, der neue Trainer der Frauenmannschaft des TSV Kesternich, mit dem 1:1 zum Saisonauftakt gegen die Sportfreunde Uevekoven zufrieden. Immerhin sieht er die Mannschaft aus dem Wegberger Ortsteil in der Endabrechnung auf dem dritten Tabellenplatz.

Topfavorit ist für Oliver Altenbach die Mannschaft von Fortuna Köln, die sich wesentlich mit Spielerinnen von Bayer Leverkusen verstärkte. „Das sind die Bayern der Mittelrheinliga.“

Hinter der Mannschaft aus dem Kölner Süden erwartet er das Team des FC Sankt Augustin, dass sich am ersten Spieltag aber schon eine 0:4-Niederlage gegen Fortuna Köln abholte. Im internen Ranking des neuen TSV Coachs erscheint dann aber schon das Team aus Uevekoven. Ab Platz vier fängt für den absoluten Ligakenner dann „der wahre Fußball in der Mittelrheinliga an“.

Umso zufriedener war der Coach mit dem Remis, das er genauso wie sein Pendant, Andre Recker, als gerecht empfand. Die erste Halbzeit ging eindeutig an die grün-weißen Damen, die von Beginn an mehr Zugriff auf das Geschehen hatten. In der 34. Minute wurden die Gastgeberinnen für ihre Bemühungen mit dem Führungstreffer belohnt. Nach einem Eckball setzte Gina Nellessen nach und bediente Jana Gasper, die die Kugel versenkte. Fünf Minuten später zog Kesternichs Torfrau, Laura Bergs, sich eine Schulterverletzung zu und konnte nicht mehr weiterspielen, sie wurde aber von Neuzugang, Manuela Stüßer, adäquat ersetzt. Nennenswerte Torchancen der Gäste gab es in Halbzeit eins keine. Jana Gasper vergab kurz vor dem Seitenwechsel für die Einheimischen noch eine „Halbchance“.

Gute Chancen versiebt

Mit Beginn der zweiten Halbzeit fand die Gruppe aus Uevekoven besser ins Spiel, jedoch hatten die grün-weißen Damen die besseren Möglichkeiten, die Gina Nellessen und Jana Gasper aber leider versiebten.

„Das waren zwei Riesenchancen, wenn wir da das 2:0 machen, wäre das Spiel wahrscheinlich schon entschieden“, dachte der Kesternicher Coach, dessen Gedanken aber schnell durch Uevekovens Spielmacherin, Christel Behr, zerstört wurden. Mit einem Flugkopfball erzielte sie den Ausgleich, heimste aber trotzdem die Anerkennung von Oliver Altenbach ein. „Solche Tore macht nur sie. Das war ein Kopfball auf Schienbeinhöhe, denn zwischen Grasnarbe und Kopf waren keine fünf Zentimeter. Jede andere Spielerinnen hätte das Tor mit dem Fuß gemacht.“

In der letzen halben Stunde gab es keine größeren Aufreger mehr, weil die spielstarken Gäste gegen die kämpferisch starken Gastgeberinnen kein Mittel mehr fanden. „Von unserer Seite war das kämpferisch sehr gut und ich bin zufrieden“, lautete das Schlusswort des Coachs.

Termin beim Dino

Am Sonntag haben die Kesternicher Damen beim Ligadino, Rot-Weiß Waldenrath-Straeten, Termin. Seit 1994 spielt die Mannschaft aus dem „Heinsberger Land“ schon in der Mittelrheinliga. Zum Saisonauftakt kassierten die Rot-Weißen eine 0:3-Niederlage bei Spoho Köln, durch die der Kesternicher Trainer sein Team aber nicht in der Favoritenrolle sieht. „Der Heimvorteil spricht für den Gegner. Für uns zählt von Beginn an nur die Devise, mühsam ernährt sich das Eichhörnchen, deshalb wäre ich schon mit einem Punkt zufrieden“, könnte der Kesternicher Coach sich mit dem zweiten Unentschieden in Folge anfreunden.

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