Monschau/Köln - Förderverein des St.-Michael-Gymnasiums ist Vorbild für das ganze Bundesland

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Förderverein des St.-Michael-Gymnasiums ist Vorbild für das ganze Bundesland

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Simon Kirch als Vertreter des Lehrerkollegiums... Foto: Gina Friedrich
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... und Vorsitzender Franz Welters legen beim Seminarfachtag für Schul-Fördervereine beeindruckende Zahlen und Fakten für den VEFF, den Verein für Ehemalige, Freunde und Förderer des St. Michael-Gymnasiums Monschau, vor. Foto: Gina Friedrich

Monschau/Köln. Der Verein für Ehemalige, Freunde und Förderer (VEFF) des St.-Michael-Gymnasiums Monschau war jüngst zu Gast auf einem Seminarfachtag zum Thema „Engagement mit Wirkung – Fördervereine aktiv für Kitas und Schulen“ in Köln. Die Vorstandsmitglieder Franz Welters (Erster Vorsitzender) und Simon Kirch (Vertreter des Lehrerkollegiums) folgten einer Einladung der Stiftung Bildung und des Bundesverbandes der Fördervereine.

Nach einem Grußwort von Yvonne Gebauer, der Ministerin für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen ging es für die Teilnehmer in die Workshops. Im Workshop „Good Practice“, also gute Praxisbeispiele von Fördervereinen aus NRW, fanden sich circa 60 Teilnehmer ein. Als einer von zwei Fördervereinen aus NRW sollte der VEFF sich und seine Strukturen vorstellen.

Franz Welters konnte für den VEFF beeindruckende Zahlen vorweisen. Mit rund 950 Mitgliedern und einem Jahresumsatz im fünfstelligen Bereich gehört der VEFF zu den größeren Fördervereinen an Schulen in NRW. Einen Grund für die gute Arbeit des VEFF sieht Franz Welters in den einfachen und klaren Strukturen im Verein. Neben den gesetzlich vorgeschriebenen Vorstandsmitgliedern (Erster und Zweiter Vorsitzender, Schatzmeister) sind im Vorstand des Fördervereins nur Mitglieder qua Amt vertreten, wie der Schulleiter, ein gewählter Vertreter der Lehrerschaft, der Schülersprecher und der Schulpflegschaftsvorsitzende. Der VEFF ist daher kein angehängter, von „Unbekannten“ geführter Verein, sondern Teil des Schullebens. Als einen weiteren Grund für die hohe Mitgliederzahl sieht Franz Welters den geringen Mitgliedsbeitrag von nur zehn Euro im Jahr.

Enge Zusammenarbeit

Doch nicht nur die bestehenden Strukturen machen den VEFF zu einem „Good Practice“ – Beispiel für andere Fördervereine. Der Verein schafft es jedes Schuljahr, die vorhandenen Gelder sinnvoll auszugeben. Durch eine enge Zusammenarbeit mit dem Lehrerkollegium und den Schülern kann der VEFF zügig auf die Wünsche aus der Lehrer- und Schülerschaft eingehen und so Aktivitäten schnell und unbürokratisch unterstützen. Simon Kirch stellte den Teilnehmer des Workshops eine Vielzahl von Aktionen vor, die der VEFF in den vergangenen Jahren unterstützen konnte. Dazu gehören etwa die Anschaffung einer neuen Beschallungsanlage in der Aula, die Finanzierung von Ausflügen von Schülern mit und ohne Migrationshintergrund, Bezuschussung von Exkursionen, Finanzierung von Ausflügen der Orchesterklasse und vieles mehr.

Am Ende des Workshops waren sich alle Teilnehmer einig, dass Fördervereine einen enormen Stellenwert an Schulen besitzen und die Aktivität der Mitglieder einen großen Mehrwert für die Schulgemeinschaft darstellen kann. Der Förderverein vom St.-Michael Gymnasium ist sich sicher, dass in naher Zukunft die 1000-Mitglieder-Marke überschritten wird – ein weiterer Meilenstein in der über 30-jährigen Geschichte des Vereins.

 

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