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Förderschule Nordeifel: Inklusion jetzt noch kein Thema

Von: hes
Letzte Aktualisierung:

Nordeifel. Wie viele Lehrer werden an der Sekundarschule Nordeifel unterrichten? Wie wird der Ganztag an dieser neuen Schule aussehen?

Welche Kurse und Arbeitsgemeinschaften wird es außerhalb des Unterrichtsplans geben? Und: Werden auch Sonderpädagogen zum Lehrerkollegium gehören, um die angestrebte Inklusion zu gewährleisten?

Viele Fragen standen im Raum, als der interkommunale Schulausschuss am Donnerstag über die Sekundarschule beriet. Doch für einige dieser Fragen ist derzeit noch keine Antwort möglich, da über die Lehrerausstattung von der Bezirksregierung erst nach Genehmigung der Schule entschieden wird und Themen wie Stundentaktung und außerschulische Angebote Sache der künftigen Schulkonferenz sein werden.

Verfrüht ist derzeit auch noch die Frage, ob Inklusion, also das gemeinsame Unterrichten von Schülern mit und ohne sonderpädagogischen Förderbedarf, ein Teil des pädagogischen Konzepts der neuen Schule sein wird. Im vorgestellten, ersten Entwurf des Konzepts sei „schon viel Inklusion drin”, sagte Förderschulleiter Robert Knauf, der den Schulausschüssen ein umfangreiches Konzept zur Einbindung der Inklusion in die Sekundarschule vorlegte.

Knauf machte deutlich, dass das Thema Inklusion aber bislang nur als Referentenentwurf vorliege und somit noch nicht Gesetz sei. Mit dieser Begründung beurteilte auch Monschaus Bürgermeisterin Margareta Ritter die Diskussion als „verfrüht” und ihr Simmerather Kollege Karl-Heinz Hermanns verwies darauf, dass der Referentenentwurf heftig umstritten sei, „da er die Kosten der Inklusion alleine auf die Kommunen abwälze.”

Erst wenn die Sekundarschule Nordeifel genehmigt und angelaufen ist, soll das Thema erneut behandelt werden.
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