Feuerwehr nach Unwetter in der Region im Dauereinsatz

Von: red/dpa
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Unwetter haben in der Nacht zu Montag die Feuerwehr in Nordrhein-Westfalen in Atem gehalten. Auch in der Aachener Region gab es Hagel, Blitz und Donner. Dieses Bild wurde am Sonntag in der Nähe von Würselen aufgenommen. Foto: Ralf Roeger

Städteregion Aachen/Düsseldorf. Das Unwetter in der Region hat Polizei und Feuerwehr in den späten Nachmittagsstunden am Sonntag ordentlich auf Trab gehalten: Die Telefone der Leitstelle standen in der Zeit von 17.25 Uhr bis 18.40 Uhr nicht still.

Vor allem mit Alarmauslösungen und Notrufen über „110” von Personen, die meist von überfluteten Straßen, verstopften Kanaldeckeln und Ausfall von Telefonnetzen berichteten, hatten die Beamten alle Hände voll zu tun.

Trotz enger Zusammenarbeit mit den Ordnungsämtern und den Feuerwehrleitstellen in der Städteregion kam es aufgrund des enormen Arbeitsanfalls in Einzelfällen zu längeren Wartezeiten. Im Großen und Ganzen verlief das Unwetter hier glimpflich. Nach Erkenntnissen der Aachener Polizei kam niemand zu Schaden.

Tonnenweise Hagelkörner, Blitzschlag und starke Regengüsse haben am Sonntagabend dafür in anderen Teilen Nordrhein-Westfalens einen Millionenschaden verursacht. Bei dem Unwetter, das vor allem am Niederrhein, in der Region Düsseldorf und in der Voreifel wütete, wurde niemand verletzt. Auch in der Region gab es Hagel, Blitz und Donner.

In Mechernich-Kommern verursachte ein Hagelschauer einen Großeinsatz der Feuerwehr. „Wir haben mehr als 45 Tonnen weggeräumt”, sagte ein Feuerwehrmann aus Euskirchen am Montag. „Der Hagel stand 40 cm hoch.” Mit zwei Radladern schaffte die Feuerwehr 15 Lastwagenladungen voll Hagel aus dem Stadtgebiet. „Die Körner hatten bis zu 4 cm Durchschnitt.” Verletzt worden sei niemand.

Vermutlich wegen eines Blitzeinschlags geriet ein Dachstuhl in Schloss Dieprahm bei Kamp-Lintfort in Brand. Der Schaden werde auf ein bis zwei Millionen Euro geschätzt, teilte die Polizei in Wesel mit. Bei dem Brand wurde niemand verletzt.

In Düsseldorf liefen am Sonntagabend zahlreiche Keller, tiefer gelegene Wohnungen, Garagen und Lagerräume voll Wasser. 188 Einsätze zu Wasserschäden seien gemeldet worden, teilte die Feuerwehr am Montag mit. Mehrere Straßen und Unterführungen wurden überflutet, weil Hagelkörner die Gullys verstopften.

er Sachschaden im Düsseldorfer Stadtgebiet beträgt nach Angaben der Feuerwehr mehrere hunderttausend Euro. Das Gewitter war am frühen Abend vor allem über die nördlichen Stadtteile hinweggezogen.
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