Festspiele liegen schon in der Luft

Von: wm
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Zur 10. Open Air Klassik auf der Burg wurde das Monschau Magazin aufgelegt, das während der Mitgliederversammlung des Fördervereins Monschau Klassik von der Vorsitzenden Dorit Schlieper, Bürgermeister Theo Steinröx, dem stellvertretenden Vorsitzenden Helmut Etschenberg und Alexander Lenders präsentiert wurde. Foto: Walter Mertens

Monschau. Wie wenn die ersten Sonnenstrahlen im März den kommenden Frühling erahnen lassen - so fühlten sich die Mitglieder des Fördervereins Monschau Klassik am Sonntag im Bürgersaal des Auklosters. Bis zur Monschau Klassik 2009 ist es nicht mehr weit.

Die Veranstaltung findet dann vom vom 7. bis zum 16. August statt. Im Rahmen der Mitgliederversammlung durften die Mitglieder des Fördervereins bereits ein wenig Klassikluft schnuppern, denn die Sopranistin Andrea Hörkens und der Pianist David Kavilius entführten die Zuhörer im Anschluss an die Mitgliederversammlung in die Welt der Oper, Operette und des Musicals.

Die Sopranistin Andrea Hörkens wird als Pamina in der „Zauberflöte” am 7. August und als Micaela in Bizets „Carmen” am 14. August auf der Burg zu sehen und zu hören sein.

Voll besetzt war der Bürgersaal des Auklosters. Viele der aktuell 159 Fördervereins-Mitglieder konnte die Vorsitzende Dorit Schlieper begrüßen, darunter Bürgermeister Theo Steinröx und den stellvertretenden Landrat Hans Körfer.

Zehn Jahre Monschau Klassik. Erst zehn Jahre gibt es sie und dennoch ist sie aus Monschau nicht mehr wegzudenken. Sie hat Monschau in den letzten Jahren zu einer Festspielstadt gemacht und weit über die Grenzen des Kreises Aachen bekanntgemacht. Hierzu hat der Förderverein Monschau Klassik ganz erheblich beigetragen.

Ideenreichtum

Bürgermeister Theo Steinröx dankte denn auch dem Förderverein und ganz besonders der Vorsitzenden Dorit Schlieper für den unermüdlichen Einsatz und den Ideenreichtum, mit dem der Förderverein die Monschau-Klassik „immer wieder ein Stück nach vorne bringt und die Klassik und Monschau weit über die Grenzen der Eifel bekannt macht”.

Ein besonderer Dank, so Steinröx, gebühre dem im letzten Jahr verstorbenen Ehrenbürger der Stadt Monschau, Hans Georg Weiss. Er hat vor zehn Jahren den Anstoß zu den Festspielen gehabt und seine Visionen haben die Klassik zu dem gemacht, was sie heute für Monschau sind. „Auf vielen Schultern lastet die Monschau Klassik, doch alle gemeinsam ziehen an dem einen Strang, der die Marke Monschau nach vorne bringt. Ohne die Klassik wäre Monschau nicht so bekannt in den Ministerien und bei den Entscheidungsträgern und manche Förderung wäre wohl an der Stadt vorbeigezogen”, so resümierte Steinröx.

Für den verhinderten Geschäftsführer Björn Schmitz trug Kreisdirektor Helmut Etschenberg, zugleich zweiter Vorsitzender des Fördervereins, den Geschäftsbericht vor. Ein wichtiges Ziel des Fördervereins, so betonte Etschenberg, sei weiterhin die Mitgliederwerbung. Der Verein soll auf möglichst breiten Schultern lasten. Er rief alle Mitglieder auf, die Werbetrommel zu rühren. Für einen Jahresbeitrag von 24 Euro kann jeder die Mitgliedschaft im Förderverein der Monschau Klassik erwerben. Nähere Informationen erhält man unter Tel. 02472 - 81 2 11.

Das hohe Niveau der Klassik Monschau, so Etschenberg, konnte im Jahre 2008 noch weiter gesteigert werden. Dazu beigetragen habe besonders die künstlerische Leitung, die in den bewährten Händen von Wilhelm Keitel lag und liegt, und die musikalische Leistung der Akteure der Staatsoper Minsk. Verbesserungen im gastronomischen Bereich und der Zeltlandschaft wirkten sich ebenso positiv aus.

Solide Finanzen

Die Bilanz des Geschäftsjahres 2008 trug der Schatzmeister Manfred Jansen vor. Der Verein verfügt über eine solide finanzielle Grundlage. Kassenprüfer Hans Josef Hilsenbeck bescheinigte eine einwandfreie Kassenführung.

Die Neuwahlen zum Vorstand ergab eine Wiederwahl aller Vorstandsämter.
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