Festliche Klänge am Rursee

Von: ho
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Weihnachtliche Melodien von Klassik bis Pop präsentierten die „Rurseeklänge“ bei ihrem traditionellen Weihnachtskonzert in der Wendelinuskapelle. Die Zuhörer waren von den Darbietungen des Orchesters unter Leitung von Dirigent Frank Rebien begeistert. Foto: Karl-Heinz Hoffmann

Woffelsbach. Die geschichtsträchtige Wendelinuskapelle in Woffelsbach, die im vorigen Jahr ihr 100-jähriges Bestehen feierte, war jetzt fast bis auf den letzten Platz gefüllt.

Der Musikverein Rurseeklänge hatte in das Woffelsbacher Gotteshaus zu seinem traditionellen Weihnachtskonzert eingeladen, wozu die Gäste aus dem Präludium des französischen Komponisten Charpentier mit dem bekannten „Te Deum“ anspruchsvoll begrüßt wurden.

Vorsitzender Guido Haas hatte hiernach zunächst einmal sein Saxofon zur Seite gelegt und die Gäste begrüßt, bevor die 22 Musiker der Rurseeklänge unter Leitung von Dirigent Frank Rebien klassische Händel-Klänge durch die Wendelinuskapelle erklingen ließen. Für „Chorus and March“ aus Judas Maccabaeus (bekannt auch als Tochter Zion) gab es ebenso viel Applaus, wie für den anschließend zu Gehör gebrachten Popsong von Leonhard Cohen. Dessen von Heinz Briegel für Blasmusik bearbeitetes „Halleluja“ war gleichfalls ein großer Hörgenuss, wie auch die darauf folgenden festlichen Klänge von „Trumpet Voluntary“, bei dem vor allem die Trompetenregister eine tolle Klangstärke erzeugten.

Erläuterungen zu den Stücken

Dirigent Frank Rebien, der den Verlauf des Konzertes mit interessanten Informationen zu den einzelnen Stücken moderierte, kündigte danach eine alpenländliche Weihnachtsweise an. Damit war das besinnliche „Es wird scho glei dumpa“ gemeint, dem sich das schwungvolle „Hallelujah, its Christmas“ des amerikanischen Arrangeurs Mark Williams anschloss.

Mitsingen war danach angesagt, als die Musiker der Rurseeklänge bekannte Weihnachtslieder spielten. Nach einem besinnlichen Weihnachtsgedicht, das von Gerhard Schmitz vorgetragen wurde, kündigte Dirigent Rebien den zweiten Teil des Konzertes an, der mit dem musikalisch geäußerten Wunsch „Weihnachten bin ich zu Haus“ und einem munteren „Mary´s Boy Child“ von Jester Joseph Hairston eröffnet wurde.

Hervorragend dargebracht wurden auch die beiden folgenden Musikstücke aus dem Bereich der englischen und amerikanischen Weihnachtsszene. „Deck the Hall“ und die musikalische Interpretation der Geschichte, bei der die Mutter den Weihnachtsmann küsst („I saw mammy kissing santa claus“) beendeten ein Konzert, das beim Publikum keine Wünsche offen ließ.

Natürlich forderten die Zuhörer auch eine Zugabe, die von den Rurseeklängen mit „O du fröhliche“ und dem immer wieder gern gehörten „Stille Nacht“ in doppelter Ausführung gegeben wurde. Nach Konzertende folgten dann die meisten Besucher der Einladung des Orchesters den Abend im „Haus Rurseeklänge“ gemütlich ausklingen zu lassen.

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