Ferienfreizeit in der Jugendherberge kommt gut an

Von: ger
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Die Kinder haben alle Hände v
Die Kinder haben alle Hände voll zu tun. Sie basteln Igel-Figuren aus Pappe und Blättern, machen Aktionsspiele, spielen auf afrikanischen Trommeln, veranstalten eine Schnitzeljagd, Gesellschaftspiele, spielten Fußball oder Tischtennis. Foto: Daniel Gerhards

Monschau. Es war richtig was los in der Jugendherberge Hargard. Und das besonders bei den Kindern, die eigentlich gleich um die Ecke wohnen. Mehr als 50 Kinder zwischen sechs und elf Jahren kamen zur Ferienfreizeit in die Jugendherberge. Dafür brauchen die Organisatoren nichtmal viel Werbung machen.

Man wolle damit eine Lücke schließen, sagt Andrea Compes, Geschäftsführerin des Förderverein der Ferienspiele. Schließlich habe man erkannt, dass es berufstätigen Eltern schwerfällt, ein Betreuungsangebot für ihre Kinder zu finden - gerade in den Schulferien. „Es gibt 13 Wochen Schulferien, aber die meisten Leute habe nur sechs Wochen Urlaub”, sagt Compes. „Wir wollen mit dem Angebot etwas für die Kinder und deren Eltern tun”, sagte sie.

Und viele Eltern sind dankbar für diese Möglichkeit ihren Kindern in den Ferien eine vernünftige Beschäftigungsmöglichkeit zu bieten. „Es gibt Eltern, die auf unser Angebot angewiesen sind”, sagt Marita Delvenne, pädagogische Leiterin der Ferienspiele. Das seien besonders Alleinerziehende und Berufstätige. „Andere sehen das als Freizeitangebot. Die Kinder kommen einfach gern nach hier”, sagt Delvenne. Die Ferienspiele laufen jeweils über die Hälfte der Schulferien.

Wünsche der Kinder wichtig

Derweil haben die Kinder alle Hände voll zu tun. Sie basteln Igel-Figuren aus Pappe und Blättern, machten Aktionsspiele, spielten auf afrikanischen Trommeln, machten eine Schnitzeljagd, Gesellschaftspiele, spielten Fußball oder Tischtennis. Da wurde sicher keinem langweilig. „Wir orientieren uns daran, was den Kindern beim letzten Mal gut gefallen hat. Daraus stelle ich dann ein Programm zusammen”, sagt Delvenne. Und die Kinder können jeweils frei entscheiden, welche Angebote sie wahrnehmen. „Die verschiedenen Angebote werden den Kindern vorgestellt. Sie können sie nutzen, müssen aber nicht. Viele wollen auch einfach auf dem Außengelände spielen”, sagt Compes. Und Platz zum Spielen gibt es rund um die Jugendherberge genug. „Für uns ist das eine sehr glückliche Situation, dass wir das hier in der Jugendherberge machen können”, sagt Compes.

Am Donnerstag hatten Betreuer und Kinder eine besondere Aufgabe: Die mussten die Halloween-Party organisieren, die am Nachmittag steigen sollte. Dafür bastelten sie die Dekoration und schnitten eine Menge gesundes Obst für einen großen fruchtigen Salat.

Marita Delvenne kann dabei auf die Unterstützung von sieben ehrenatlichen Helfern bauen. Weniger dürften es auch nicht sein, schließlich müssen die Kinder von acht bis 16 Uhr betreut werden. „Die sind ohne Pause im Einsatz”, sagt Delvenne. Viele Kinder kommen auch schon morgens um acht. Dann gibt es als erstes Frühstück. Diese zeit ist für Delvenne sehr wichtig. „Morgens ist es ein bisschen ruhiger. Da lernt man die Kinder richtig kennen. Das ist eine sehr schöne Atmosphäre.”
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