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Feiern bis in die Puppen bei „Eescher Naat op kölsche Art“

Von: peo
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Mit der „Eescher Naat op kölsche Art“ wurde der zweite Teil des Jubiläums der Tenne gefeiert. Neben kölschen Acts trat auch die Eicherscheider Showtanzgruppe „Baccaras“ auf. Foto: P. Offermann

Eicherscheid. Vor 20 Jahren wurde die Eröffnung der Eicherscheider Tenne mit einer brasilianischen Nacht gefeiert. 22.000 ehrenamtliche Arbeitsstunden durch fleißige Bauhelfer um Bauleiter Rudi Jansen und Architekt und Tennen-Geschäftsführer Wilfried Huppertz waren hierfür notwendig.

Entstanden ist eine Location, die nicht nur den lästigen Auf- und Abbau des Zeltes zu Kirmes oder Karneval durch die vier Vereine (Eifelklänge, Trommler- und Pfeiferkorps, SV Germania und die Freiwillige Feuerwehr) überflüssig gemacht hat, sondern auch vielen Hochzeitspaaren, Jubilaren und Firmen schöne Stunden bereitet hat.

Die Tenne ist als Veranstaltungsort im Monschauer Land nicht mehr wegzudenken. Kein Wunder also, das man es am vergangenen Samstag, auf den Tag genau 20 Jahre nach der ersten Veranstaltung, besonders krachen ließ. Diesmal „op Kölsch“ bei der „Eescher Naat op kölsche Art“.

Halle kocht über

Den Anfang machten die Domstürmer. Sie rockten die Bühne mit ihren Hits. Besonders gut an kam das immer mal wieder eingebrachte Spiel mit dem Publikum durch Frontmann Micky Nauber, der sich zum Schluss für AC/DCs „Highway to Hell“ selbst ans Schlagzeug setzte und die Drohung nicht wahr machte, als Zugabe acht Stunden Lieder aus dem Musikantenstadl zu spielen.

Der anschließende Auftritt der Eicherscheider Showtanztruppe „Baccaras“ zu Liedern wie Kasallas „Stadt mit K“ und Querbeats „Nie mehr Fastelovend“ reihte sich nahtlos in einen stimmungsgeladenen Abend ein. Ihr Auftritt mit vielen Hebefiguren, durch die Luft fliegenden Mädels, sowie dem auf seinen Kollegen surfenden Dominik Breuer zog gleich drei Zugaben nach sich.

Die Stimmung tobte bereits, als die Jungs von Cat Ballou kamen. Fulminant legten die Vier los und brachten mit Hits wie „Hück steht die Welt still“ und ihrer Hommage an ihre Kölner Heimat „Et jitt kei Word“ die Halle vollends zum Überkochen. Auch nach ihrer Zugabe ließen es sich Leadsänger Oliver Niesen, Keyboarder Dominik Schönenborn, Schlagzeuger Michael Kraus sowie Kevin Wittwer am E-Bass nicht nehmen, noch viele Fotowünsche, vornehmlich die der weiblichen Fans jeden Alters, vor der Tenne zu erfüllen.

Nach diesen Auftritten und Stimmung nonstop sorgte DJ Walter Offermann mit der passenden Musik für Polonaisen und Tanz von Jung und Alt zum Abschluss eines Abends, an den sich die Besucher noch lange erinnern dürften „Wer hier heute nicht dabei war, der hat definitiv etwas verpasst“, so denn auch das Fazit von Ortsvorsteher Günter Scheidt.

Eine gut besuchte Tenne mit toller Stimmung bei einem Konzertabend der Superlative und 20 Jahre voller Höhepunkte als Geschäftsführer, da fiel das Resümee, auch wenn man vielleicht gerne ein paar Zuschauer mehr begrüßt hätte, durchaus positiv aus. „Ein gut besuchtes Haus mit einer fantastischen Stimmung. Besonders freut mich, dass so viele Eicherscheider gekommen sind, die auch in den vergangenen 20 Jahren oft hier hinter der Theke gestanden oder beim anschließenden Aufräumen geholfen haben. Dieser Abend ist ein Highlight von vielen. Es waren 20 schöne Jahre mit vielen Höhepunkten, und es war ja klar, dass das irgendwann vorbei ist“, so Wilfried Huppertz der zum 30. Juni als Geschäftsführer der Tennen-GbR aufhört.

An diesem Abend folgt dann auch Teil drei der Feierlichkeiten zum 20. Geburtstag: der Festabend der Vereine. Und an diesem wird dann von 18 bis 20 Uhr auf Wunsch vieler noch einmal Winfried Löhrers Film zum Bau der Tenne wiederholt.

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