Schmidt - Fangquoten der Angler gehen ständig zurück

Fangquoten der Angler gehen ständig zurück

Von: ale
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Urkunden gab es für die treuen Mitglieder des ASR Woffelsbach. Foto: Anneliese Lauscher

Schmidt. Die Angler sind bescheiden geworden, ihre Fangquoten gingen in den letzten Jahren ständig zurück. Sie betreiben aber weiterhin ihr Hobby, und der Natur- und Gewässerschutz liegt ihnen sehr am Herzen, hierfür setzen sie sich mit viel Aufwand und Energie ein.

Bei der Jahreshauptversammlung des Angelsportvereins Rursee Woffelsbach im „Schützenhof” in Schmidt stellte der 1. Vorsitzende, Henry Lossner mit Bedauern fest, dass man auch im ASV Rursee einen Mitgliederschwund verzeichne; zur Zeit zählt der Verein 988 Mitglieder. Die erwarteten Austritte aufgrund einer im vergangenen Jahr einstimmig beschlossenen Erhöhung des Mitgliedsbeitrags traten erfreulicherweise nicht ein.

Walter Hansen, der Jugendwart des Gesamtvereins, kündigte für den 17. April einen Angel-Schnupperkurs an, das Jugendkönigsfischen wird am 27. Juni stattfinden, und eine Jugendfahrt aller Ortsvereine vom 2. bis 4. Juli soll folgen. Der Sportwart des ASV, Hubert Schmitz, gab die Ergebnisse des Königsfischens von Ende September bekannt: Woffelsbach, Lammersdorf und Aachen waren die erfolgreichsten Ortsvereine, in der Einzelwertung hatte Sebastian Scheen, ASV Schmidt, vor Karl Kester, OV Woffelsbach, und Josef Spoljar, OV Rurberg, gewonnen. In diesem Jahr ist das Königsfischen für den 25. September geplant.

Mehr als 30.000 Jungfische

Die Fischereipächtergemeinschaft Rursee hatte ihren Bericht ebenfalls der Versammlung vorgelegt. Über 30000 Jungfische (Gesamtwert 22000 Euro) wurden im Jahr 2009 in den Gewässern der FPG eingesetzt. Welcher Erfolg von den über 800 laufenden Metern Laichbürsten zu erwarten ist, darauf ist man gespannt. Sie wurden an fünfzehn Stegen befestigt (wir berichteten).

Die „Vergrämungsaktionen”, womit man die Kormorane dezimieren will, waren erfolgreich: Im Kreis Aachen wurden zwölf Abschüsse gemeldet, im Kreis Düren 117. Außerdem stellt man fest, dass laut Aussage der Nationalparkverwaltung die Brutplätze um die Hälfte zurückgegangen sind.

Im Ortsverein Schmidt hat man nun eine grammgenaue Waage angeschafft, damit der Fang korrekt gewogen werden kann. „Die wenigen Exemplare, die wir fangen, wollen wir wenigstens genau registrieren”, betonte Herbert Schönewald. Über die schwersten Fische gibt auch die Homepage der Fischereipächtergemeinschaft Auskunft (www.fischerei-rursee.de/ak). Beispielsweise einen 3,2 kg schweren Zander fing Marc Wollgarten aus Einruhr im Obersee, und einen Karpfen von 3,7 kg hatte Engelbert Wenzel aus Heimbach an der Angel.

Für ihre langjährige Treue zum Angelsportverein wurden auf der Versammlung mehrere Mitglieder vom ersten Vorsitzenden, Henry Lossner, und dem zweiten Vorsitzenden, Peter Boje, ausgezeichnet: Walter Hansen und Karl Heinz König vom OV Woffelsbach erhielten das Verbands-Treuezeichen des Rheinischen Fischereiverbands in Gold. Das Verbands-Treuezeichen in Silber wurde an Stefan Pontzen, OV Lammersdorf, Jörg Hofmann, OV Hasenfeld und Hans Kloubert, OV Aachen, verliehen.
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