Nordeifel - Familienwald und Museum ausgezeichnet

Familienwald und Museum ausgezeichnet

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Die Ortsgruppe Höfen wurde nun auf dem „Eifeltag” in Bitburg für das neue Webereimuseum mit dem Wolf-von-Reis-Kulturpreis ausgezeichnet, die Ortsgruppe Konzen für den Familienwald Hohes Venn mit dem Konrad-Schubach-Naturschutzpreis. Links im Foto: Hauptnaturschutzwart Robert Jansen, daneben Hauptvorsitzender Dr. Hans Klein, rechts Karl-Heinz Huppertz, Vorsitzender der Ortsgruppe Konzen.

Nordeifel. Das Webereimuseum in Höfen und der Familienwald Hohes Venn in Konzen sind „ausgezeichnete” Einrichtungen und Angebote: Der Eifelverein (rund 30.000 Mitglieder in 163 Ortsgruppen) hat das Webereimuseum mit dem Wolf-von-Reis-Kulturpreis ausgezeichnet und den Familienwald Hohes Venn mit dem Naturschutzpreis 2010.

Haupt-Vorsitzender Dr. Hans Klein überreichte die Preise im Rahmen des „Eifeltages” in Bitburg an die beiden Ortsgruppen: an Regina Scholl für die Ortsgruppe Höfen (140 Mitglieder) und an Karl-Heinz Huppertz für die Ortsgruppe Konzen (rund 320 Mitglieder).

Bernhard Wimmer, Hauptkulturwart des Eifelvereins, würdigte das enorme Engagement der Höfener, die mit dem Webereimuseum (ein Anbau am Haus Seebend) ein „professionelles First-Class-Haus” geschaffen hätten. Mit diesem Museum werde an ein „wichtiges und weitgehend unbekanntes Kapitel der Wirtschaftsgeschichte der Eifel erinnert und bewahrt”, betonte Bernhard Wimmer. Sein Wunsch lautete: Alle Ortsgruppen des Eifelvereins sollten das Museum in Höfen einmal besuchen und besichtigen.

Der Familienwald Hohes Venn gleich am „Eingang” zum Steinleyvenn, rund 800 Meter weit von der „Bahn” in Konzen entfernt, ist vieles in einem, wie Hauptnaturschutzwart Robert Jansen in seiner Laudatio betonte: ein Platz für kleine Abenteuer und Abenteurer, Spielplatz mitten im Wald, hergerichtet mit Materialien der Natur, ein idealer Ort, an denen Kinder Geschichten vom Venngeist erzählt werden können, ein Lernort, wo Kinder spielerisch und kindgerecht an die Natur herangeführt werden.

Zudem sei der Familienwald auf belgischem Staatsgebiet auch ein „Stück gelebtes Europa”, denn das Projekt ist ein Gemeinschaftsprojekt mit dem zuständigen belgischen Forstamt, zunächst Eupen II, dann Elsenborn. Der Kulturpreis ist mit 3000 Euro dotiert, der Naturschutzpreis mit 2500 Euro.
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