Konzen - Familienwald ist Kinderschuhen entwachsen

Familienwald ist Kinderschuhen entwachsen

Von: dm
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In einer gemeinsamen Aktion haben Helfer des Eifelvereins sowie Kinder und Eltern aus dem Familienzentrum Konzen im neuen „Familienwald Hohes Venn” aufgeräumt und das Venn-Stück für das Fest am Samstag, 9. Mai, vorbereitet. Foto: dm

Konzen. Die Kinder können im „Familienwald” nach Herzenslust toben und tollen, sie können in den „Waldhütten” Verstecken spielen, sich am Bau des „Waldsofas” beteiligen oder auch Flöten basteln.

Auf ihrer Entdeckungsreise durch ein Stück Hohes Venn sammeln die Kinder „Waldiges”, bei der Wald-Olympiade geht es auch um Naturwahrnehmungen für Hände und Füße. Der „Familienwald” ist ein Gemeinschafts-Projekt des Eifelvereins Konzen und dem Familienzentrum (Kindergarten) Konzen.

Familienfest am Samstag

Tatkräftig unterstützt wird der „Familienwald” von Alfred Jost, Oberförster im belgischen Staatswald Oberweser. Mit einem Familienfest wird der „Familienwald Hohes Venn” am nächsten Samstag, 9. Mai, eingeweiht.

Eingeladen dazu sind alle Eltern und Kinder des Familienzentrums, die Mitglieder des Eifelvereins und alle interessierten Bürger. Als Ehrengäste werden Verantwortliche des für den Staatswald Oberweser zuständigen Forstamtes in Elsenborn erwartet. Eingeladen sind auch Vertreter der Stadt Monschau und der Stadt Eupen.

Nach der offiziellen Eröffnung (mit kurzen Ansprachen) um 13.30 beginnt gegen 14 Uhr das bunte Programm für Kinder und Erwachsene. Zum Angebot gehören auch Themen-Wanderungen mit den Förstern. Für Speis und Trank wird gesorgt. Der „Familienwald Hohes Venn” ist von der „Konzener Bahn” nur zu Fuß zu erreichen. Allerdings wird der Eifelverein für Gehbehinderte einen kleinen Fahrdienst anbieten.

Am Anfang des „Familienwaldes Hohes Venn” war Wiebke, der Orkan, der in der Nacht vom 28. Februar auf den 1. März 1990 über Deutschland und in Bereichen Belgiens wütete, so auch im Hohen Venn.

Wiebke hatte auch kurz vor dem Steinleyvenn, ein paar hundert Meter hinter der Gabelung der Wege zum Brachkopf und zum Entenpfuhl, die Fichten flach gelegt. Auf der neuen Brachfläche könnte doch ein „Waldgarten”, ein Kindergartenwald, entstehen, so hatte Förster Alfred Jost angeregt, dessen Tochter damals den Kindergarten Konzen besuchte.

Die Idee wurde weiter ausgearbeitet, Alfred Jost konnte für das Vorhaben auch seine Vorgesetzten in der Forstdirektion Malmedy gewinnen. Träger des „Waldgartens” wurde dann der Kindergarten Konzen, die Eltern und andere Konzener Bürger packten kräftig an. Das kleine „Kinderparadies” konnte Mitte Dezember 1996 eingeweiht werden.

Inzwischen gibt es eine neue Konzeption, zumal die Kinder von damals längst aus dem „Kindergartenwald-Alter” herausgewachsen sind. Das neue Konzept basiert auf einer Kooperation zwischen dem Familienzentrum Konzen (Kindergarten) und dem Eifelverein Konzen sowie der Försterei Oberweser mit Oberförster Alfred Jost.

In einer gemeinsamen Aktion haben der Eifelverein sowie Eltern und Kinder des Familienzentrums im „Familienwald” kräftig aufgeräumt und ihn für das „Familienfest” am Samstag, 9. Mai, hergerichtet.
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