Fahrradbus steuert zusätzlich die Vennbahnroute an

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Per Bus und Rad in die Natur: Pünktlich zur neuen Sommersaison startet auch der AVV-Fahrradbus mit einem erweiteren Angebot ins Naherholungsgebiet Eifel durch.

Aachen/Nordeifel. Pünktlich zum Frühling sind sie wieder unterwegs: Die saisonalen Bus- und Bahnverbindungen im und um den Nationalpark Eifel. Ob eine Radtour über dieVennbahn-Route oder eine Bootstour über den Rursee, Bummeln in Monschau oder Wandern durch die ausgedehnten Naturwälder im Nationalpark: Eifel-Busse und Bahnen im AVV bringen Einheimische und Touristen in die Natur.

In diesem Jahr werden die Fahrten des beliebten Fahrradbusses zwischen Aachen und der Eifel ausgedehnt. Zwei neue Fahrten bis Kalterherberg ergänzen den Fahrplan, so dass die seit diesem Jahr durchgängig befahrbare Vennbahnroute über die alte Vennbahntrasse bequem erreicht wird. Zudem ermöglicht erstmals auch eine Fahrt bis Kalterherberg an Samstagen das gemütliche Radeln von dort über die Vennbahnroute Richtung Aachen.

„Der steigende Anteil der Freizeitverkehre im Nahverkehr macht sich auch im AVV bemerkbar. Der Nationalpark Eifel ist einer der Magneten für die touristische Entwicklung in der Region. Die stetige Weiterentwicklung der Freizeitverkehre ist daher auch ein Arbeitsschwerpunkt des AVV und seiner Partner.“, erläutert AVV-Geschäftsführer Hans Joachim Sistenich.

Die Regionalverkehr Euregio Maas-Rhein GmbH (RVE) hat für dieses Jahr zwei neue Fahrradanhänger bestellt, so dass künftig vier Anhänger zwischen Aachen und der Eifel unterwegs sind. Die Anschaffung wird von der Städteregion Aachen aus Mitteln der ÖPNV-Pauschale gefördert.

Dazu Holger David, Betriebsleiter der RVE: „Der Fahrradbus hat in den letzten Jahren stetig steigende Fahrgastzahlen vorzuweisen. Die beiden neuen Anhänger für jeweils bis zu 20 Fahrräder sind eine Investition in die Zukunft, da wir mit der Vennbahnroute weitere Steigerungen erwarten.“ Ein Faltblatt mit großer Karte enthält Fahrplan und vom VCD Aachen-Düren e.V. ausgearbeitete Tourentipps.

Die Touren verschiedener Schwierigkeitsgrade bieten sowohl sportlichen Radfahrern als auch Familien die Möglichkeit, die Eifel an Rur, Kall und Urft mit dem Fahrrad zu erkunden. Zusätzlich bietet der VCD geführte Touren an, aber auch eigene Touren sind ganz einfach planbar.

„Die Bahnhöfe und Haltepunkte sind im Knotenpunktsystem des Radroutennetzes ausgeschildert. Das deutsche Radroutennetz im Grenzgebiet ist lückenlos mit den Radroutennetzen der belgischen und niederländischen Nachbarn verknüpft. Radfahrer können ihre Touren ganz einfach grenzenlos planen und mit Bus und Bahn verknüpfen“, schwärmt Ralf Oswald vom VCD.

Immer mehr Menschen aus allen Altersschichten schnüren ihre Wanderschuhe und packen die Rucksäcke. Grund genug für den AVV, in Kooperation mit der Nationalparkverwaltung Eifel und der Regionalverkehr Euregio Maas-Rhein (RVE) eine neue Wanderbroschüre herauszubringen.

Die Broschüre „Wandern auf dem Wildnis-Trail im AVV“ beschreibt die vier Etappen des Wildnis-Trails quer durch den Nationalpark Eifel und gibt Tipps für die Anreise mit Bus und Bahn. Hans Joachim Sistenich: „Bereits seit zwei Jahren erfreut sich die Eifelsteig-Wanderbroschüre großer Beliebtheit. Von daher sind wir dem Wunsch der Nationalparkverwaltung gerne nachgekommen und haben in Zusammenarbeit mit dieser die neue Broschüre entwickelt. Als Bonbon verlosen wir zum Start der Saison vier Tage Auszeit auf dem Wildnis-Trail im Nationalpark Eifel“.

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