„exART”-Musiktheater: Musik-Comedy im September

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Im Rahmen seines 20-jährigen
Im Rahmen seines 20-jährigen Bestehens bringt das „exART”-Musiktheater im November auch „Finale Grande” noch einmal auf die Bühne.

Vossenack. Ein ungleiches Duo: Sie, ein leidenschaftlicher Vulkan und er, der von der klassischen Musik inspirierte Flötist, sollen ein Konzert bestreiten. Jedoch können sie ihre Gefühle nicht unterdrücken.

Das Konzert artet in einen furiosen Kampf der Geschlechter und Charaktere aus. Wenn sich dann noch der russische Musiker Winnislaw auf die Bühne verirrt, der Skater Gunni die Frauenherzen höher schlagen lässt, der Hausmeister Ferdinand zu unpassenden Zeiten nach dem Rechten schaut und Dolores mit ihrem südländischen Temperament die Gemüter erhitzt, werden die Lachmuskeln der Zuschauer strapaziert.

„Leidenschaften in G-Dur” heißt das neue Projekt des „exART”-Musiktheaters. Die Solisten in der Musik-Comedy sind Ingo Koch und Vera Cremer. Cremers eigene Kompositionen werden ebenfalls in dem Stück zu hören sein.

Das Erfolgsrezept des „exART”-Musiktheaters? Schüler und Ehemalige, Eltern und Lehrer, Profis und Amateure geben sich einem herausfordernden und fruchtbaren Austausch hin. Autoren und Komponisten suchen immer neue kreative, künstlerische Herausforderungen.

Das Ensemble ist bereit, nicht nur unermüdlich zu proben, sondern gemeinsam Dinge anzustreben, die der einzelne oft nicht für möglich hält. Kurzum, ein Prozess, bei dem eines feststeht: Das „exART”-Musiktheater will bewegen, was bewegt.

Als Schüler, Lehrer und Eltern 1992 das Varieté-Theater „Nothing is omesönst” auf der Bühne des Vossenacker Franziskus-Gymnasium inszenierten, ahnte keiner, dass daraus eine mittlerweile 20-jährige Erfolgsstory werden sollte. Mit den Musicals „Masken” (1994) und „Tempora” (1996), die der ehemalige Schüler und heute renommierte Komponist Andreas Kersting arrangierte, wurden die ersten großen Herausforderungen an die Konzeption und Realisierung von Eigenproduktionen gemeistert.

Im Jahr 1999 hoben dann Komponist Markus Kamps und Autor und Regisseur Clemens Amendt das Musical „Exodus” aus der Taufe. Mit „Exodus” betrat das „exART”-Musiktheater ganz neue Wege und Dimensionen: über 40 Mal traten die 60 Schauspieler nicht nur vor heimischen Publikum, sondern bundesweit auf.

Für viele Mitwirkende war das „exART”-Musiktheater das Sprungbrett für den eigenen beruflichen Werdegang. Marta Helmin ist mittlerweile auf den deutschen Musicalbühnen zu Hause, sei es in den Hauptrollen von „Mozart”, „Mamma Mia” oder „We Will Rock You”. Ihre Schwester Maria tourt seit Jahren erfolgreich als Backgroundsängerin von „ich+ich” durch Deutschland. Daniel Wiegand, der in den Musicals „Tempora”, „Exodus”, „Artistica” und „Finale Grande” mitspielte, verfolgt mit seiner Band „SylnDan” eigene künstlerische Wege.

„Leidenschaften in G-Dur” wird am Freitag und Samstag, 21. und 22. September, um 20 Uhr gespielt und am Sonntag, 23. September, um 14.30 und um 19 Uhr. Karten gibt es bei Geschenke Hilgers in Kleinhau und in der Casa Rustica in Vossenack.

Vom 15. bis 18. November führt das Ensemble das Musical „Finale Grande” auf, das zuletzt in Mannheim für Furore gesorgt hat. Komplettiert wird das Festwochenende von drei Best-of Veranstaltungen, in denen die Highlights der vergangenen 20 Jahre in Originalbesetzung dargeboten werden.
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