Esel-Parade zum Dorfjubiläum

Von: nap
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Stolz präsentieren die Imgenbroicher Kindergartenkinder ihren selbst gestalteten Esel, der ab Anfang November das Ortsbild verschönern wird. Foto: Nadine Palm

Imgenbroich. Dass die Imgenbroicher im Eifeler Volksmund auch „Ömscher Ösel” genannt werden, ist kein Geheimnis und zeigt auch der Esel vor dem Bürger Casino. Mit einer Aktion des Imgenbroicher Vereins für Heimatgeschichte wollen die Imgenbroicher ihr etwas anderes „Tierkreiszeichen” jetzt noch stärker ins Dorf integrieren.

Angelehnt an die Aachener „Horse Parade” zum CHIO werden ab Anfang November acht liebevoll gestaltete Kunstesel an den Ortseingängen und in der Ortsmitte das Dorfbild verschönern.

Idee aus Eschbach

Im Himo trafen sich am Samstag zwölf Kindergartenkinder, deren Erzieherinnen, die Woffelsbacher Künstlerin Beate Schneider, der Tiermaler Norbert Beckers, der seine Werke bereits in den USA ausstellte, Dr. Hajo Peters und Otto Drosson, Geschäftsführer des Imgenbroicher Vereins für Heimatgeschichte, um den acht weißen Kunsteseln einen farbenfrohen Anstrich zu verpassen.

Eifrig schwangen die Kleinen ihre Pinsel und zauberten ihre eigenen Kunstwerke. Der ein oder andere Farbklecks auf dem T-Shirt machte den jungen Künstlern dabei wenig aus. Viel zu groß war die Konzentration, die richtige Farbwahl zu treffen oder zu überlegen, welches schöne Bild man als nächstes auf den Rücken des Esels malen könnte.

Otto Drosson freute sich, dass das kreative Gestalten der Esel den Kindern so viel Freude bereitete. „Es ist toll, dass unser Kindergarten dieses Projekt mitgestaltet”, betonte Drosson, dem sein Dorf sehr am Herzen liegt. Die Leiterin des Imgenbroicher Kindergartens, Monika Eisbein, sei selbst Mitglied im Verein und unterstütze mit ihren Schützlingen viele gute Aktionen, die das Dorfleben bereichern, freute sich der Geschäftsführer.

Die Idee, acht Kunstesel in seinem Ort aufzustellen, hatte Otto Drosson, als er in Eschbach an der Weinstraße war, wo es bereits Kunstesel gibt, da die Eschbacher auch Esel genannt werden. „Ich fand diese Ironie einfach klasse”, daher habe er sich bei der Eschbacher Initiatorin erkundigt, ob man dies kopieren dürfe. Beim Imgenbroicher Ortskartell stellte Drosson seine Idee dann schließlich vor. Schnell war man sich einig darüber, dass auch Imgenbroich mit solch farbenfrohen Skulpturen geschmückt werden soll.

Die acht Kunstesel werden am Sonntag, 31. Oktober, ab 14 Uhr im Imgenbroicher Bürgercasino „getauft”, ehe sie, bei schönem Wetter, in einer Parade von Oldtimer-Taktoren durch Imgenbroich gefahren werden.

Die Imgenbroicher wollen mit ihren Eseln aber nicht nur das Dorfbild verschönern und prägen, sondern auch auf ihre 650-Jahr-Feier aufmerksam machen, die Anfang Juni nächsten Jahres stattfinden wird.
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