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Es ist normal, anders zu sein

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Kindertheaterstück
Die Kinder zeigten beim Kindertheaterstück „Robby, der Roboter“ wie man rückwärts läuft – denn das ist auf dem orangen Planeten normal. Foto: Städteregion Aachen

Nordeifel. Rund 125 Zuschauer haben in Monschau jetzt Robby, den Roboter, alias Christoph Bäumer vom Theater Don Kidschote (Münster) auf seiner Reise durchs Weltall begleitet. Er war auf Einladung des Amtes für Kinder, Jugend und Familienberatung der Städteregion Aachen in Zusammenarbeit mit der Stadt Monschau im St.-Michael-Gymnasium gelandet.

Robby musste von seinem Heimatplaneten fliehen, da man dort der Meinung ist, dass alle Roboter gleich sein müssen. Aber Robby wollte Spaß haben, in die Hände klatschen, tanzen und vor allem Gefühle zeigen. Doch dann kam wieder die große Stimme von oben „Das ist doch nicht normal!“ Daher flüchtete Robby in seinem „Raumschrank“ mit seinem Freund Shorty, um in der gewohnt publikumsnahen Art von Christoph Bäumer herauszufinden, was es eigentlich bedeutet, normal zu sein. „Zehn, neun, acht, sieben, sechs, fünf, vier, drei, zwei, eins, null“, zählten die Kinder immer wieder begeistert den Countdown mit, wenn es zum nächsten Planeten ging. Dabei sorgten entsprechende Lichteffekte für die nötige Weltraumatmosphäre.

Während ihrer Flucht begegneten Robby, Shorty und die mitfühlenden Kinder auf dem pinken Planeten Herrn und Frau Angst, die vor lauter Angst das Haus nicht verließen, auf dem orangen Planeten ging es ganz merkwürdig zu: Alle gingen rückwärts, Kinder schickten ihre Eltern ins Bett und geschlafen wurde im Stehen auf nur einem Bein. Doch auf dem orangen Planeten war das normal.

An dieser Stelle gab es ein besonderes Highlight für die Kinder aus dem Publikum: Sie durften Robby, teilweise sogar auf der Bühne, zeigen, wie man rückwärts läuft, tanzt, winkt und Spaß hat. Mit Hilfe der Kinder kam Robby dann der Gedanke, dass es normal ist, anders zu sein. Seine neuen Freunde haben ihm gezeigt, dass man friedlich zusammenleben kann, auch oder gerade, weil jeder Mensch anders ist.

Claudia Vaaßen vom Amt für Kinder, Jugend und Familienberatung zeigte sich begeistert: „Die Botschaft ist durch die humorvolle und kindgerechte Art des Schauspielers sehr gut bei den Kindern angekommen, und als Robby am Ende seine Verfolger vom Heimatplaneten in die Flucht schlug, war kein Halten mehr.“ Wohl jeder kleine wie große Zuschauer ging mit dem Rap von Christoph Bäumer in den Ohren nach Hause: „Normalistandersundandersistnormal …“

Am Freitag, 28. April, um 15.30 Uhr geht es weiter mit der Kindertheaterreihe der Städteregion Aachen. Dann gastiert „Das Theater Mär“ aus Hamburg mit dem Stück „Gute Nacht, Gorilla“ in der Aula des St.-Michael-Gymnasiums. Das Stück ist geeignet für Kinder ab drei Jahren. Der Eintrittspreis beträgt 4 Euro pro Person. Um Kartenreservierung wird gebeten bei Claudia Vaaßen vonder Staedteregion Aachen, Telefon 0241/ 51982556, E-Mail: claudia.vaassen@staedteregion-aachen.de.

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