bullyparade kino freisteller bully herbig tramitz kavanian

Erstes „Sechspunktespiel“ für Schmidt

Von: kk
Letzte Aktualisierung:

Nordeifel. Für die beiden Nordeifeler Bezirksligisten gab es am vergangenen Spieltag nur Magerkost. In der Staffel 3 musste der TuS Schmidt eine Heimniederlage gegen den GFC Düren 99 hinnehmen, in der Gruppe 4 musste Germania Eicherscheid sich mit einem 1:1 gegen Rheinland Dremmen begnügen.

Nach Einschätzung von Germania Trainer Wilfried Schmitz war die Punkteteilung zu wenig, denn sein Team hatte sich ein eindeutiges Chancenplus erarbeitet, war aber mit den Möglichkeiten zu schlampig umgegangen. „Chancen waren genug da, uns fehlte es nur an der Kaltschnäuzigkeit, den Ball dann auch über die Linie zu drücken“, ließ selbst der Germania-Knipser Stefan Kwasnitza einige Großchancen liegen.

Ab der 70. Minute war dann Einbahnstraßenfußball in Richtung Dremmener Tor angesagt, jedoch brachte auch die drückende Überlegenheit nicht den mehrfach möglichen Torerfolg. Enttäuscht war der Eicherscheider Trainer auch vom Schiedsrichter, der nach seiner Auffassung einige Fouls des Gegners großzügig übersah oder nur mit Minimalstrafen regelte. „Wenn er konsequent pfeift, dann spielen wir in der letzten Viertelstunde nur noch gegen acht Dremmener“.

Siege sind Raritäten

Der aktuelle Gegner FC Inden/Altdorf steht bei Wilfried Schmitz auf der Liste der Unbekannten. In der Tabelle kann der Trainer aber nachlesen, dass Erfolgserlebnisse für die Mannschaft aus dem Gebiet des Braunkohletagebaus in dieser Saison Raritäten sind. Am ersten Spieltag besiegte der FC den bisher immer noch punktlosen Tabellenletzten Rhenania Richterich.

An den folgenden Spieltagen gab es noch ein Unentschieden und vier Niederlagen. Wobei die Punkteteilung gegen Aufstiegsaspirant Inde Hahn auch für den Germania-Trainer eine dicke Überraschung war. Er nimmt die Favoritenrolle aber an und fordert: „Wir müssen schon unsere Chancen besser nutzen als zuletzt, wenn wir da gewinnen wollen“.

Daniel Schippers, der Spielertrainer des TuS Schmidt gab zu, dass man mit der 1:2-Niederlage gegen den GFC Düren 99 noch gut bedient war. „Die waren uns in allen Belangen überlegen. Die sind auf allen Positionen, von der Nummer 1 bis zur Nummer 14 sehr gut besetzt“. Dementsprechend überlegen diktierten die Dürener von der ersten Minute an das Geschehen. „Wenn wir bei Halbzeit 0:3 zurück gelegen hätten, wäre das auch in Ordnung gewesen“.

Einzig aufregender Moment für die Schwarz-Gelben war ein Freistoß des Spielertrainers, der aber leider ans Aluminium landete. In der zweiten Halbzeit konnten die Schmidter die Begegnung zwar etwas offener gestalten, jedoch konnten sie auch ihre Überzahl nicht ausspielen. „Wir haben viel zu wenige Zweikämpfe gewonnen, und selbst mit einem Spieler weniger war der GFC schärfer auf das dritte Tor als wir auf den Ausgleich“.

Da die mitbedrohte Kellerkonkurrenz größtenteils auch leer ausging, richtete die Niederlage keinen allzu großen Schaden an. Auch wenn die Saison noch jung ist, sollten die Schmidter die aktuelle Begegnung bei Schwarz-Weiß Stotzheim schon in die Kategorie „Sechspunktespiel“ einordnen. Die Gruppe aus dem Euskirchener Stadtteil feierte ihr einziges Erfolgserlebnis zum Saisonauftakt, danach gab es drei Punkteteilungen und zwei Niederlagen.

Mit einem Sieg, den der Coach fordert, könnten die Schmidter die Schwarz-Weißen in der Tabelle hinter sich lassen. „Dafür müssen wir uns aber steigern und wieder 100 Prozent Leistung abrufen“, sagt Schippers.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert