Rurberg - Erste Ladestation für Pedelecs am Nationalparktor in Rurberg

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Erste Ladestation für Pedelecs am Nationalparktor in Rurberg

Von: Karl-Heinz Hoffmann
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Die Drei von der Tankstelle (von rechts): Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns, Dr. Peter Asmuth (Vorstand Stawag) und Ortsvorsteher Sander Lutterbach eröffneten am Rurberger Nationalparktor die erste Ladestation für Elektrofahrräder. Foto: Karl-Heinz Hoffmann

Rurberg. Pedelec-Ansturm am Rurberger Nationalparktor: Am Sonntagmorgen hatten sich dort 30 Elektro-Räder nebst deren Fahrern auf Einladung der Gemeinde Simmerath und deren Stromversorger Stawag eingefunden, um der Einweihung der ersten Ladestation für Pedelecs beizuwohnen.

„Wer häufiger in der Eifel Rad fährt, weiß, dass man unweigerlich auch immer Steigungen überwinden muss, wofür E-Bikes hier in der Eifel genau richtig sind“, fasste Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns die immer größer werdende Beliebtheit der akkubetriebenen Fahrräder zusammen.

Nachdem die Stawag als Vorreiter beim Thema Elektromobilität schon früh in Aachen eine Ladeinfrastruktur aufbaute, will sie dieses Engagement auch in die Nordeifel übertragen. Aus diesem Grunde habe man, so Vorstandsvorsitzender Dr. Peter Asmuth, in Rurberg bei der Rursee Touristik eine erste Ladestation errichtet, an der Akkus für elektrisch unterstützte Fahrräder sicher geladen werden können. Bevor man zu einer Probetour rund um den Rursee aufbrach, erklärte Asmuth den Teilnehmern auch die Funktionsweise der orangefarbenen Ladesäule. Wichtig für die Nutzer sei zudem, dass sie zum Auftanken ihres Zweirades ihr Ladegerät dabei hätten.

Bürgermeister Hermanns wies darauf hin, dass später auch eine Aufladesäule für Autos vorgesehen und ein stetiger Ausbau der Ladeinfrastruktur rund um den Rursee vorgesehen sei. Erfreulich für die Gemeinde sei, dass die Stawag die Kosten für die Ladesäulen und deren Einbau übernehme. Die Kosten für den Unterhalt und den Stromverbrauch werden in Rurberg von der Rurseetouristik übernommen. Für die Station in Einruhr müsse noch geklärt werden, wer die Stromkosten trage.

Hermanns hob in dem Zusammenhang auch die Energiefreundlichkeit der Gemeinde Simmerath hervor. Fasst 74 Prozent des Gesamt-Stromverbrauchs werde aus regenerativen Energien gedeckt. „Der geplante Windpark in Lammersdorf wird diese Bilanz mit einem Stromertrag für über 30.000 Haushalte noch deutlich verbessern“, sagte der Bürgermeister. Die Energiefreundlichkeit der Gemeinde werde laut Hermanns auch an den vier Elektrofahrrädern deutlich, die im Rathaus für Dienstfahrten, aber auch für Freizeitaktivitäten der Mitarbeiter, zur Verfügung stehen. Für den Bauhof biete sich an, bei nächsten Investitionen auch die Anschaffung von E-Fahrzeugen ins Auge zu fassen.

Für das Engagement der Stawag bedankte sich der Bürgermeister, bevor er mit Dr. Peter Asmuth, Rurbergs Ortsvorsteher Sander Lutterbach, Astrid Juraschky, der Geschäftsführerin Rurseetouristik und den anderen Gästen zu einer gemeinsamen Pedelec-Tour um den Rursee startete.

Wer über kein eigenes Elektro-Gefährt verfügt, kann sich seit geraumer Zeit bereits ein E-Bike am Nationalparktor ausleihen. Der Fahrspaß kostet am Tag 22 Euro, bei vier Leihstunden ist man mit 17 Euro dabei.

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