Erinnerungen an die Neugliederung

Von: P. St.
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Simmerath. An Gesprächsstoff mangelte es nicht, als sich auf Einladung von Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns jetzt die ehemaligen Verwaltungsspitzen der Gemeinde Simmerath in einer gemütlichen Runde im Café Henn in Rurberg direkt am Seeufer trafen.

Die Idee des amtierenden Verwaltungschefs wurde gerne angenommen, und so konnte Hermanns in der Runde den ehemaligen Gemeindedirektor Leo Jansen, den langjährigen ehrenamtlichen Bürgermeister und heutigen Ehrenbürgermeister Heinrich Karbig sowie den kürzlich nach Erreichen der Altersgrenze ausgeschiedenen Bürgermeister Hubert Breuer begrüßen.

Leo Jansen (85) ist bereits seit 1957 mit Simmerath verbunden, als er vom damaligen Oberkreisdirektor Stieler als Kommissar des Amtes eingesetzt wurde. „Samstags kam der Anruf und bis Montag musste ich mich entscheiden”, erzählt Leo Jansen, der kein Problem hatte, sich gegen 36 Mitbewerber durchzusetzen.

Unter Leo Jansen wurde 1972 die kommunale Neugliederung vollzogen, ehe er 1982 in den Ruhestand trat. Einer der wichtigsten Beschlüsse im Zuge der Neugliederung sei es damals gewesen, den Flächennutzungsplan für die Gemeinde Simmerath so rechtzeitig noch zu verabschieden, dass die neue Großgemeinde zügig ihre Entwicklung habe nehmen können.

Es gab aber auch viele gegensätzliche Meinungen, wie Heinrich Karbig (81), von 1972 bis 1997 Bürgermeister der neuen Gemeinde Simmerath, zu berichten weiß. So könne er bis heute die Gerichtsentscheidung zu Heimbach, die den Kermeter teile und die Zuständigkeit für das Rurseeufer auf zwei Kommunen verteile, nicht nachvollziehen. Insgesamt aber sei ohne die kommunale Neugliederung die Entwicklung der Gemeinde Simmerath niemals so positiv verlaufen. So sei es eine der ersten Aktionen nach 1972 gewesen, die einzelnen Dörfer in der Gemeinde Simmerath auf den neuen Ortstafeln zu benennen.

Diese positive Entwicklung der Gemeinde zu einem attraktiven Wohn- und Gewerbestandort konnte auch Hubert Breuer (66) nur bestätigen, der von 1997 bis 2009 zunächst ehrenamtlicher und dann hauptamtlicher Bürgermeister war.

Wie gesagt an Gesprächsstoff mangelte es nicht bei diesem Ehemaligentreffen, dass auch eine Fortsetzung finden soll.
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