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Erfolg mit Politik der kleinen Schritte

Von: ess
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Nach dem offiziellen Teil blieb für Bürgermeisterin Margareta Ritter (links) und Himo-Leiterin Silke Marczincik hinreichend Zeit, um mit den ansässigen Unternehmern zu plaudern. Foto: Ernst Schneiders

Imgenbroich. 26 Mieter aus allen möglichen Disziplinen haben im Innovationszentrum Himo in Imgenbroich ein Dach über dem Kopf gefunden. Sie sind dort innovativ, kreativ, produktiv und kennen sich untereinander oft kaum oder gar nicht. Das zu ändern, bot sich beim Neujahrsempfang Gelegenheit.

„Aus Steinen werden Lawinen”

„Alle Flächen auf dem Plakatschild am Haupteingang sind gefüllt. Ein toller Tag”, freute sich Silke Marczincik. Die mehr als 72-prozentige Auslastung ist nach Einschätzung der Himo-Leiterin auch das Ergebnis einer intensiven Bewerbung, nicht nur in der Nordeifel, beispielsweise beim Wirtschaftstag im Herbst in Imgenbroich, sondern auch der Präsenz in Aachen, im Haus der AGIT, und im benachbarten Ausland, vornehmlich in Ostbelgien.

Damit und mit anderen Aktionen wie beispielsweise dem Energietag bewegt das Himo laut Silke Marczincik keine Berge, „aber man stößt kleine Steine an, die innerhalb weniger Jahre zu Lawinen werden können”.

In dieser trotz Krise vergleichsweise luxuriösen Situation befindet sich das Himo. Die Kunden kommen sogar von weit jenseits der Aachener Grenzen. Marczincik: „Damit hatten wir nicht gerechnet. Aber manchmal sind die Wege dieser Kunden bis zu uns ganz spannend.”

Das Plakat „Das Himo - eine Brutstätte” hat folglich seine Berechtigung, und das nicht nur wegen seiner Geschichte, wie Monschaus Bürgermeisterin Margareta Ritter konstatierte. Im Himo habe es bereits viele Existenzgründungen gegeben und das Haus sei für viele junge Unternehmer eine gute Adresse gewesen.

Nach einer Durststrecke habe sich das Himo inzwischen etabliert und könne trotz der weltweiten Krise eine beachtliche Belegung vorzeigen: „Die Stadt Monschau weiß die Betriebe im Himo gut aufgehoben.”

Im Rathaus wird der Entwicklung Rechnung getragen, wie die Bürgermeisterin verkündete, denn für alle Fragen der Wirtschaftsförderung, die nicht im Himo selbst zu klären sind, ist Björn Schmitz an der Laufenstraße der neue Ansprechpartner.

Aktionen und Vorträge

In diesem Jahr gibt es im Innovationszentrum wieder ein Vielzahl von Aktionen und Vorträgen, mit handfestem praktischen Hintergrund. So ist unter anderem zu erfahren, was ein junger Unternehmer bei der Finanzierung seiner Pläne unbedingt berücksichtigen sollte, oder was zu beachten ist, wenn sich das Finanzamt zur Betriebsprüfung angesagt hat. Das volle Programm gibt es auf der Himo-Homepage im Internet.

Praktisch geht es auch hausintern weiter, denn die VHS hat seit kurzem ihr Büro im Himo, wo die Betriebe für ihre Mitarbeiter ohne großen Aufwand einen Englisch- oder einen Computerkurs buchen können.

Wer glaubt, seine Auszubildenden könnten etwas Unterstützung vertragen, der kann sich an den VabW im Hause wenden. Der Verein für allgemeine und berufliche Weiterbildung, vor rund 30 Jahren im Aachener Kohlerevier gegründet, als dort im Bergbau die Lichter ausgingen, hat die Grenzen des Nordkreises längst hinter sich gelassen, ist ebenfalls im Himo angesiedelt und wird auf Wunsch aktiv.

Was dann noch übrig bleibt, darum kümmert sich „Herr Schmitz”, offenbar ein handwerklich-technischer Allrounder und der gute Geist des Hauses, der beim ersten Neujahrsempfang mit viel Beifall bedacht wurde.
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